Eine junge Frau dürfte am Samstagnachmittag beim Schwimmen in der Donau in Niederösterreich untergegangen zu sein.
Zeugen informierten die Einsatzkräfte und berichteten von einer Person, die im Bereich der Rollfähre zwischen Klosterneuburg und Korneuburg zu ertrinken drohte. Die Suchaktion nach der vermissten Schwimmerin verlief bisher erfolglos, wie Benjamin Löbl, Kommandant der Feuerwehr Klosterneuburg, am Sonntag der APA mitteilte.
Die Passanten hätten noch versucht, selbst ins Wasser zu springen und die Frau zu retten. Das sei aber nicht mehr gelungen. Generell gestalte sich die Suche in der Donau schwierig, meinte Löbl: "Man muss aufpassen, dass man sich selbst nicht in Gefahr bringt." Weil die Frau im Wasser nicht gefunden wurde, wird seit Sonntagvormittag der Uferbereich abgesucht. Bei der Suche am Samstag waren mehrere Feuerwehren mit Booten, die Wasserrettung, Taucher, das Rote Kreuz und ein Rettungshubschrauber im Einsatz gewesen. Mit Wärmebildkameras wurde das Wasser im Bereich der Rollfähre abgesucht. Nach rund zwei Stunden musste der Einsatz jedoch unterbrochen werden. Am Sonntagvormittag ging er weiter.