Der beliebte Reparaturbonus wurde überraschend gestoppt, soll aber noch heuer wieder zurückkehren. Seit 2022 wurden bereits 1,7 Millionen Bons eingelöst. Für Wiener gibt es unterdessen weiterhin den lokalen Reparaturbon als Alternative.
Der bundesweite Reparaturbonus wurde Ende Mai aufgrund der vollständigen Ausschöpfung der Fördermittel vorübergehend eingestellt. Das Programm, das seit 2022 mit einem Gesamtvolumen von 130 Millionen Euro aus EU- und Bundesmitteln ausgestattet war, erfreute sich großer Beliebtheit.
Etwa 1,7 Millionen Bons wurden bisher von Privatpersonen eingelöst. Die häufigsten Reparaturen betrafen Smartphones, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kaffeemaschinen und Fahrräder. Rund 6.000 Betriebe österreichweit beteiligten sich am Programm.
Der unerwartete Stopp stieß sowohl bei Verbrauchern als auch in der Wirtschaft auf Kritik. Besonders im Bereich der Fahrradsicherheit wird der Bonus als wichtig erachtet, da bei etwa 95 Prozent der Servicefälle Sicherheitsmängel festgestellt werden.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig versichert, dass das Programm evaluiert und angepasst wird, um noch 2025 zurückzukehren. Ein konkretes Datum steht noch nicht fest. Für Wiener Bürger besteht weiterhin die Möglichkeit, den lokalen Reparaturbon zu nutzen.