Das Rote Kreuz hat die Bundesübung "Nock Alert 2025" abgeschlossen, die in und um Bad Kleinkirchheim in Kärnten durchgeführt wurde.
Seit Donnerstag waren über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuz aus ganz Österreich in Kärnten im Einsatz. Zusammen mit Partnerorganisationen wurden zehn unterschiedliche Einsatzszenarien trainiert, bei denen etwa 350 Komparsen, die verletzte Personen darstellten, versorgt werden mussten.
Die Verantwortlichen blickten am Samstag positiv auf die Übung zurück, hieß es in einer Presseaussendung: "Ziel der Übung war es, die überregionale Zusammenarbeit zu trainieren, Einsatzstrukturen zu professionalisieren und die Koordination mit externen Kräften wie Feuerwehr, Polizei, Bundesheer, Rettungshundebrigade, Johanniter Unfallhilfe, Bergrettung und Wasserrettung zu stärken." Die beprobten Szenarien waren sehr vielfältig, so wurde unter anderem ein folgenschwerer Zwischenfall bei einer Sportveranstaltung in einer Eishalle inszeniert - mehr als 100 Beteiligte galt es zu versorgen, darunter zahlreiche Schwerverletzte. Weitere Übungsszenarien waren etwa ein Brand auf einem Ausflugsschiff, ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen inklusive eingeklemmter Personen, ein Unfall mit radioaktiver Strahlenbelastung oder ein aufwendiger Einsatz an einer Seilbahn-Bergstation, bei dem die Höhenrettung und medizinische Erstversorgung im alpinen Gelände geübt wurden.