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Messerattacke auf Grazer Friedhof: Opfer befragt, aber keine neuen Hinweise zu Täter

17-02-2025, 11:58

Jene 73-jährige Frau, die Ende Jänner auf dem Grazer St.-Leonhard-Friedhof von einem Unbekannten mit einem Messer schwer verletzt wurde, konnte zwar bereits befragt werden, neue Hinweise zum Täter gibt es jedoch nicht.

Im Fall der Ende Jänner auf dem Grazer St.-Leonhard-Friedhof von einem Unbekannten schwer verletzten Pensionistin hat eine Befragung nichts Neues ergeben. "Wir haben durch die in den vergangenen Tagen durchgeführte Befragung der Frau leider keine neuen Ermittlungsansätze", sagte ein Polizeisprecher am Montag auf APA-Anfrage. Auch die zuletzt spärlichen Hinweise aus der Bevölkerung hätten bei Überprüfung keine Spuren ergeben. Der Zustand der 73-jährigen Frau ist stabil.

73-Jährige konnte nach Angriff am Grazer Friedhof befragt werden

Die Ermittlungen liefen selbstverständlich weiter und man bitte auch weiterhin die Bevölkerung um Mithilfe. Bei der Befragung des Opfers habe man behutsam vorgehen müssen, eine weitere Befragung könnte es in den nächsten Tagen geben, nach medizinischer Maßgabe. Erhebungen im Umfeld des Friedhofs hätten zu keinen neuen Ansätzen geführt. Das private Umfeld der Pensionistin sei ja schon gleich nach der Tat abgeklärt worden, sagte der Polizeisprecher. Auch die verstärkte Streifentätigkeit auf Friedhöfen in Graz - durch Beamte in Zivil oder in Uniform - habe zu keinen Beobachtungen oder Erkenntnissen geführt.

Pensionistin am Grab ihres Mannes mit Messer attackiert

Die 73-Jährige war am 29. Jänner, einem Mittwochnachmittag, von einem Unbekannten von hinten beim Grab ihres Ehemannes angegriffen und mit einem Stanley-Messer schwer verletzt worden. Andere Friedhofsbesucher hatten die Frau gefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Damals hatte die Pensionistin noch angeben können, dass sie von einem Mann attackiert worden sei. Sie wurde ins nahe LKH-Uniklinikum gebracht und intensivmedizinisch betreut.

Polizei sucht weiterhin Zeugen

Das Landeskriminalamt bittet mögliche Zeugen um Mithilfe. Dabei gehe es auch um Wahrnehmungen am und im Umfeld des Leonhardfriedhofs, auch vor der Tat, etwa, ob sich ein Mann dort auffällig verhalten habe. Zeugen mögen sich beim LKA unter der Telefonnummer 059133 60 3333 oder beim Notruf 133 melden.

(APA/Red)

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