Zum Abschluss der von ihm gegründeten Invictus Games für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten hat sich Prinz Harry bei Deutschland bedankt.
Auf Deutsch sagte er am Samstagabend während der Abschluss-Show in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena: "Vielen Dank an alle Düsseldorfer und vielen Dank an Deutschland für diese fantastischen Spiele." Harrys Frau Meghan saß im Publikum und mied die Bühne. Es war das erste Mal, dass die Spiele in Deutschland stattfanden.
Düsseldorf.
Sichtlich bewegt und einmal fast mit den Tränen kämpfend, berichtete
der britische Prinz über Begegnungen mit einzelnen Teilnehmern. Viele
der Athletinnen und Athleten hätten die "dunkelsten Orte" gesehen, die
man sich vorstellen könne, sagte Harry. Dass es ihnen gelungen sei, nach
ihren traumatischen Erlebnissen und Verletzungen wieder ins Leben
zurückzufinden, sei ein Vorbild für die Welt.
Bei der sechsten
Ausgabe der Invictus Games waren seit 10. September mehr als 500
Teilnehmer aus 21 Ländern angetreten. Etwa 140.000 Menschen besuchten
die Spiele, um sich die Wettkämpfe anzusehen.
Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier sprach insbesondere dem ukrainischen Team seinen
"tiefen Respekt" aus. Unter dem Jubel des Publikums in der Halle
versicherte er: "Wir unterstützen die Ukrainerinnen und Ukrainer
in ihrem heldenhaften Kampf, damit Putins Russland diesen Krieg nicht
gewinnt." Er dankte Prinz Harry dafür, dass er als jemand, der selbst
gekämpft habe, vor neun Jahren die Invictus Games ins Leben gerufen
habe.