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Security-Flucht vor Polizei ließ Nightpark beim Frequency wackeln

20-08-2023, 10:38

66 Anzeigen nach dem Sozialversicherungsgesetz setzte es im Rahmen von Kontrollen der Finanzpolizei am Frequency Festival in St. Pölten. Zahlreiche Security-Mitarbeiter machten sich aus dem Staub, was kurzfristig die Öffnung des Nightparks gefährdete.

Bei heißen Temperaturen hat die Zahl der Behandlungen durch das Rote Kreuz beim in St. Pölten am (gestrigen) Schlusstag angezogen. Durchgeführt wurden von den Einsatzkräften bis in die Nachtstunden hinein 1.914 Versorgungen.

Über die Bühne ging auch eine Kontrolle der Finanzpolizei, aus der 66 Anzeigen nach dem Sozialversicherungsgesetz resultierten.

Bilanz: Rund 1.900 Personen bei Festival vom Roten Kreuz behandelt

Laut Rotem Kreuz lief der Festivalbetrieb "trotz steigender Patientenzahlen geordnet". Der Großteil der sanitätsdienstlichen Maßnahmen sei wegen kleinerer Verletzungen und Blasen an den Füßen nötig geworden. Hinzugekommen sei oftmals durch Sonnenstich ausgelöste Übelkeit. Bis Samstag, 23.00 Uhr, wurden 66 Patienten in das Universitätsklinikum St. Pölten transferiert. Abschließende Zahlen zu den Versorgungseinsätzen stellte das Rote Kreuz für Sonntagnachmittag in Aussicht.

Kontrolle der Finanzpolizei löste Security-Flucht beim Frequency aus

Eine Kontrolle des Sicherheits- und Lieferpersonals am Festivalgelände gab es am Samstag seitens der Finanzpolizei. "Schon bei Eintreffen der Beamten machten sich dutzende Security-Mitarbeiter und Essenslieferanten aus dem Staub. Sie wurden offenbar durch eine SMS-Nachrichten vor den Kontrollen gewarnt", hieß es in einer Aussendung des Finanzministeriums.

Vorübergehend sei es fraglich gewesen, ob der sogenannte Nightpark, der Beginn der Musik-Acts im Indoorbereich des Veranstaltungszentrums, öffnen könne. "Die geflohenen Mitarbeiter der Security-Firmen fehlten und der zuständige Subunternehmer konnte seit mindestens zwei Stunden seine Positionen nicht mehr besetzen", wurde betont.

Kontrolliert wurden 214 Personen, davon 81 Inländer, 24 EU-Bürger und 109 Drittstaatsangehörige. 66 Anzeigen nach dem Sozialversicherungsgesetz waren die Folge. 48 Betroffene entfallen nach Angaben des Finanzministeriums auf zwei Unternehmen. Weitere Ermittlungen seien im Laufen.

(APA/Red)

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