Dorina und Ronja Klinger haben ihr erstes Spiel bei der Beachvolleyball-EM 2023 in Wien gewonnen. Das rot-weiß-rote Duo besiegte die Schweizerinnen Bentele/Lutz mit 2:0.
Dorina und Ronja Klinger sind erfolgreich in die Beachvolleyball-EM auf der Wiener Donauinsel gestartet. Das österreichische Nummer-eins-Duo bezwang am Mittwoch auf dem bereits gut gefüllten Center Court die Schweizerinnen Menia Bentele/Anna Lutz deutlich mit 2:0 (15,17). Weniger erfolgreich verlief der Auftakt für die anderen beiden ÖVV-Frauenteams Franziska Friedl/Katharina Schützenhofer und Eva Freiberger/Katharina Holzer.
Mit einem weiteren Erfolg gegen die Schweizerinnen Esmee Böbner/Zoe Verge-Depre oder Maria Carro/Angela Lobato aus Spanien (18.00 Uhr) würden sich die Klinger-Schwestern den Umweg der Zwischenrunde ersparen und direkt das Achtelfinal-Ticket bei der Beachvolleyball-EM buchen.
Die Klingers erwischten einen Auftakt nach Maß und zwangen die Gegnerinnen beim Stand von 4:0 nach nur wenigen Augenblicken zur ersten Auszeit. Diese trug kurzfristig Früchte, Bentele/Lutz kämpften sich auf 9:9 heran. Danach wirkten die Österreicherinnen wieder fokussierten, zogen davon und gewannen den ersten Satz souverän. Auch in Durchgang zwei erspielten die Klingers rasch einen klaren Vorsprung, ließen die Schweizerinnen folgend nicht mehr ran und durften sich am Ende über den ersten Matchsieg bei einer EM freuen.
Keinen Grund zum Jubeln gab es hingegen für Katharina Schützenhöfer und Franziska Friedl. Für das jüngst neu formierte Duo waren die an Nummer vier gesetzten Deutschen Svenja Müller/Cinja Tillmann bei der klaren 0:2-Niederlage (-17, -15) eine Nummer zu groß. Im Kampf um die Zwischenrunde treffen die beiden auf Liliana Fernandez/Paula Soria aus Spanien (16.00 Uhr). Schützenhofers etatmäßige Partnerin Lena Plesiutschnig hatte sich vor drei Monaten einen Achillessehnenriss zugezogen und verpasst daher den Saisonhöhepunkt.
Eva Freiberger und Katharina Holzer zeigten gegen die EM-Dritten des Vorjahres Katja Stam/Raisa Schoon aus den Niederlanden zwar eine gute Leistung, unterlagen am Ende dennoch in zwei knappen Sätzen (-19, -20). Später (15.00 Uhr) waren die beiden ÖVV-Athletinnen noch gegen das finnische Duo Niina Ahtiainen/Taru Lahti-Liukkonen im Einsatz, nur ein Sieg würde das frühzeitige Aus verhindern.