logo



[email protected]

Löschflugzeuge in Palermo im Dauereinsatz

26-07-2023, 11:21

Auch zum dritten Tag in Folge brennen die Hügel um die sizilianische Hauptstadt Palermo.

Mittlerweile hat sich das Feuer um die sizilianische Hauptstadt Palermo auf eine Mülldeponie ausgeweitet. Die Behörden versuchen die Flammen mit Löschflugzeugen zu bekämpfen.

Wüstenwind erschwert Kampf gegen Brände in Palermo

Doch Dutzende Hektar Wald und Buschland fielen den Bränden bereits zum Opfer, auch eine Pumpanlage auf der Autobahn Palermo- Messina (A-20) wurde beschädigt. Der Wüstenwind Schirokko erschwerte die Arbeit der Feuerwehren zusätzlich, berichteten lokale Medien.

Über weiten Teilen Palermos lagen am Mittwoch dichte Rauchschwaden. Die Flammen tobten in der Nacht auch im Raum von Catania und an den Hängen des Vulkans Ätna. Einsatzkräfte aus ganz Italien unterstützten die Feuerwehren in Sizilien bei der Brandbekämpfung.

Italienische Regierung berät wegen Bränden über Ausnahmezustand

Auch die süditalienische Adria-Region Apulien ist betroffen. Der Bürgermeister der Stadt Vieste, Giuseppe Nobiletti, vermutete dass Brandstifter am Werk seien. "Diese Kriminellen müssen gestoppt werden", sagte der Stadtchef. Mehrere Hektar Buschland fielen den Flammen bereits zum Opfer. 2.000 Touristen aus drei Hotel-Ressorts wurden bereits evakuiert. Die Gäste konnten am Mittwoch jedoch zurückkehren.

Die italienische Regierung will bei einer am Ministerratssitzung am Mittwochnachmittag den Ausnahmezustand verhängen. Das ermöglicht es der Regierung Einsatzkräfte im Katastrophenfall besser zu koordinieren und bürokratische Hürden zu umgehen. Auch die Fonds für die Eindämmung der Schäden können so schneller ausgeschüttet werden, hieß es in Rom.

(APA/Red)

Nachrichtenquelle


© 2017-2024 wienpress.at [email protected]