Das Getreideabkommen werde nach seinem Auslaufen am heutigen Montag, 24.00 Uhr nicht verlängert, so die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau laut der Agentur RIA mit.

Das Getreideabkommen werde nach seinem Auslaufen am heutigen Montag, 24.00 Uhr nicht verlängert, so die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau laut der Agentur RIA mit.
Sie begründete den Schritt damit, dass die Forderungen Russlands nach einer Lockerung der westlichen Wirtschaftssanktionen wegen des Ukraine-Krieges nicht erfüllt worden seien. Die Sprecherin betonte, dass die Entscheidung nichts mit dem Angriff ukrainischer Kräfte auf die Krim-Brücke bei Kertsch zu tun hatte. Dabei war Montagfrüh ein russisches Ehepaar getötet worden, ihre Tochter wurde verletzt. Die Brücke verbindet die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim mit dem russischen Festland.
Das Abkommen war unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der Türkei, die den Zugang zum Schwarzen Meer kontrolliert, geschlossen worden. Die Ukraine - vor dem Krieg einer der weltweit wichtigsten Getreideexporteure - konnte damit in den vergangenen zwölf Monaten 33 Millionen Tonnen verschiffen.
(APA/Red)
