Samstagmittag zogen schon die ersten Karawanen an aufgepackten Campingplatzhelden mit den Resten ihrer Habseligkeiten Richtung Parkplatz, um sich für die Heimreise vorzubereiten.

Samstagmittag zogen schon die ersten Karawanen an aufgepackten Campingplatzhelden mit den Resten ihrer Habseligkeiten Richtung Parkplatz, um sich für die Heimreise vorzubereiten.
Danach ging es natürlich wieder retour auf die Pannonia Fields, stehen doch noch etliche Stunden Programm an. Den Startschuss gaben etwa Nothing More mit einer bekömmlichen Rock-Metal-Mischung.
Die US-Gruppe um Sänger Jonny Hawkins servierte natürlich auch Songs vom aktuellen Album "Spirits", das im Herbst des Vorjahres erschienen war. Mit dabei: harte Riffs, melodische Refrains und ein Gesang, der zwischen böse (ein bisschen) und stadiontauglich (nicht ganz) changierte. Einige Stunden zuvor wurden die Fans auf der Schlammwüste des Festivalgeländes vom traditionellen Frühshoppen unterhalten, inklusive der unverwüstlichen Wendis Böhmischer Blasmusik.
Ein Blick zum Himmel zeigte dieselbe Ungewissheit wie die vergangenen Tage: Wolken und Sonne wechselten sich ab, ob es trocken bleiben wird, muss man abwarten.
Eine Absage gab es am Samstag aber auch zu verdauen: Die kalifornischen Alternative-Rocker Incubus können ihren Auftritt nicht wahrnehmen, und zwar aufgrund einer "kurzfristigen Erkrankung des Sängers vor Ort". Nachdem sich Brandon Boyd also ganz offenbar nicht fit genug für den Festivalspaß fühlte, wurde das Programm auf der Blue Stage leicht nach hinten verschoben.
Nichts ändert das daran, dass Die Ärzte als Höhepunkt angesetzt waren und mit dem obligatorischen Festivalfeuerwerk enden sollten. Den Rausschmeißer soll schließlich ein Falco-Tribute markieren.
(APA/Red)
