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Die Vorbereitungen auf die Wintersaison 2026/27 laufen. Viele Österreicher beschäftigen sich bereits mit neuer Skibekleidung, Ausrüstung und Zubehör. Wie der aktuelle Consumer Check des Handelsverbands zeigt, haben 20 Prozent der aktiven Wintersportler bereits Wintersportartikel gekauft. Weitere 19 Prozent planen entsprechende Anschaffungen.
Insgesamt haben damit 39 Prozent der aktiven Wintersportler bereits eingekauft oder einen Einkauf geplant. Besonders gefragt sind Wintersportbekleidung und Accessoires sowie Ski und Snowboards. Auch Rodeln, Schlittschuhe und Sicherheitsausrüstung gehören zu den genannten Produktgruppen.
Bei den jährlichen Ausgaben für Wintersportartikel zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. In Wien liegt das durchschnittliche Einkaufsbudget laut Handelsverband bei 229 Euro pro Person. Damit liegt die Bundeshauptstadt über dem österreichweiten Durchschnitt von 213 Euro.
Am höchsten sind die Ausgaben in Tirol und Vorarlberg mit durchschnittlich 249 Euro. Knapp dahinter folgen Salzburg und Oberösterreich mit 246 Euro.
Deutlich niedriger fallen die Beträge in Kärnten und der Steiermark mit 189 Euro sowie in Niederösterreich und dem Burgenland mit 161 Euro aus.
Die Zahlen beziehen sich auf die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben für Wintersportartikel und nicht auf die gesamten Kosten eines Skiurlaubs.
Wintersport bleibt in Österreich eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Laut der Befragung planen 40 Prozent der österreichischen Erwachsenen fix, in der kommenden Saison Wintersport zu betreiben. Weitere 16 Prozent ziehen dies zumindest in Betracht.
Besonders ausgeprägt ist das Interesse bei jüngeren Menschen. In der Generation Z liegt der Anteil laut Handelsverband bei 61 Prozent.
Die Erhebung zeigt damit, dass sich ein erheblicher Teil der Bevölkerung mit Skifahren, Snowboarden und anderen Wintersportarten beschäftigt.
Wer neue Wintersportartikel benötigt, setzt weiterhin häufig auf den spezialisierten Handel. 55 Prozent der aktiven Wintersportler bevorzugen laut Umfrage den Sportfachhandel.
Daneben spielen Onlineshops, Kaufhäuser und Secondhand-Angebote eine Rolle. Jeweils rund acht Prozent der Befragten bevorzugen Kaufhäuser beziehungsweise Secondhand-Angebote.
Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung von Qualität, Passform und Sicherheit. Gerade bei Skischuhen, Helmen und technischer Ausrüstung seien persönliche Beratung und zusätzliche Serviceleistungen wichtige Vorteile des Fachhandels.
Nicht alle Wintersportler kaufen ihre Ausrüstung selbst. Die Umfrage zeigt, dass 71 Prozent der aktiven Wintersportler ausschließlich eigene Ausrüstung verwenden.
Weitere 13 Prozent setzen auf geliehene Ausrüstung. 16 Prozent kombinieren eigene und geliehene Sportartikel.
Damit nutzen insgesamt 29 Prozent zumindest teilweise Leihangebote.
Für den Sportfachhandel sind neben dem Verkauf deshalb auch Verleih und Serviceleistungen relevant. Der Handelsverband sieht darin zusätzliche Möglichkeiten, unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen.
Die Ergebnisse stammen aus dem aktuellen Consumer Check „So kauft Österreich“, den das Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics im Auftrag des Handelsverbands durchgeführt hat.
Zwischen dem 2. und 17. Oktober 2026 wurden insgesamt 1013 Personen ab 18 Jahren in Österreich befragt. Die Erhebung erfolgte online über das Panel „Talk“. Laut Handelsverband ist die Stichprobe repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 18 Jahren.
(APA/Red)
