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Wiener Blues-Legende Al Cook: Wohnungsdrama beim Viennale-Finale

Heute, 01:00

Wiener Blues-Legende Al Cook: Wohnungsdrama beim Viennale-Finale
2.11.2026 19:07 (Akt. 2.11.2026 19:07)
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APA/TOBIAS STEINMAURER
Die Viennale endet am 3. November mit einer besonderen Wiener Geschichte: Blues-Legende Al Cook spielt einen Musiker, der seine Wohnung verlieren soll. Schon bald kommt der Film regulär ins Kino.
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Die 64. Viennale geht am morgigen Dienstag, dem 3. November 2026, mit einer besonderen Wiener Geschichte zu Ende. Im Abschlussfilm „Wiener Blues: The Loneliest Man in Town“ steht die Wiener Blues-Legende Al Cook im Mittelpunkt. Der Musiker spielt eine Figur, die ihre langjährige Wohnung in der Ungargasse verlassen soll, weil das Haus abgerissen werden soll. Die österreichische Produktion von Tizza Covi und Rainer Frimmel wird bei der Abschlussgala im Gartenbaukino gezeigt. Al Cook soll persönlich anwesend sein.

Das Filmfestival, das am 22. Oktober begonnen hat, setzt damit zum Abschluss auf eine Geschichte über Musik, Erinnerungen und den Wandel Wiens. Erstmals in der Geschichte der Viennale bilden zwei österreichische Produktionen den Rahmen des Festivals. Eröffnet wurde die diesjährige Ausgabe mit Johann Lurfs Experimentalfilm „Forever… Forever“.

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Al Cook, mit bürgerlichem Namen Alois Koch, gehört seit Jahrzehnten zur Wiener Musikszene. Der Bluesmusiker steht für eine musikalische Welt, die von amerikanischem Blues, Rock ’n’ Roll und der Kultur vergangener Jahrzehnte geprägt ist. Genau diese Leidenschaft bildet auch das Zentrum des Films.

Die Hauptfigur lebt allein in einer Altbauwohnung und einem kleinen Kellerstudio. Schallplatten, Videokassetten, Bücher und Musikinstrumente erinnern an ein Leben, das eng mit der Musik verbunden ist. Doch diese vertraute Welt gerät ins Wanken, als das Haus einem Abriss weichen soll.

Der Film verbindet Elemente eines Künstlerporträts mit einer fiktionalen Geschichte. Al Cook spielt dabei eine Rolle, die eng an seine eigene Persönlichkeit angelehnt ist. Die Regisseure Tizza Covi und Rainer Frimmel beschäftigen sich damit nicht nur mit dem Leben eines Musikers, sondern auch mit der Frage, was Heimat bedeutet, wenn vertraute Orte verschwinden.

Viennale endet am Dienstag im Gartenbaukino

Die Abschlussgala beginnt am Dienstag, dem 3. November, um 19 Uhr im Gartenbaukino. Neben dem Film steht auch die traditionelle Preisverleihung auf dem Programm. Laut Viennale wird Al Cook bei der Veranstaltung zu Gast sein.

Der 86 Minuten lange Film ist am selben Abend außerdem in mehreren Wiener Kinos zu sehen. Geplant sind Vorstellungen um 20:45 Uhr im Stadtkino im Künstlerhaus, um 21 Uhr im Österreichischen Filmmuseum und im Metro Kinokulturhaus sowie um 21:15 Uhr in der Urania.

Wer den Film beim Festival nicht sehen kann, bekommt bereits wenige Tage später eine weitere Gelegenheit. Am Freitag, dem 13. November, startet „Wiener Blues: The Loneliest Man in Town“ regulär in den österreichischen Kinos. Im Gartenbaukino ist für 20 Uhr eine Kinostartpremiere in Anwesenheit von Cast und Crew angekündigt.

Mit dem Abschlussfilm endet die 64. Viennale somit nicht nur mit einer österreichischen Produktion, sondern mit einer Geschichte, die tief in Wien verwurzelt ist. Sie erzählt von einem Musiker, seiner Liebe zum Blues und der Schwierigkeit, in einer sich verändernden Stadt an der eigenen Vergangenheit festzuhalten.

(Red)

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