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Diabetes wird oft erst erkannt, wenn die Erkrankung bereits länger besteht. Dabei kann eine rechtzeitige Diagnose entscheidend sein. Wer früh mit der Behandlung beginnt, kann schwere gesundheitliche Folgen wie Amputationen vermeiden oder zumindest hinauszögern. Darauf macht die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) anlässlich des Weltdiabetestages 2026 aufmerksam.
Unter dem internationalen Motto „Early Action on Diabetes“ steht heuer das frühzeitige Handeln im Mittelpunkt. Bei einem Pressegespräch am 4. November in Wien informieren Fachleute über die Früherkennung und Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
Ein Schwerpunkt liegt auf der rechtzeitigen Erkennung von Prädiabetes und Typ-2-Diabetes. Die Experten beschäftigen sich außerdem mit genetisch bedingtem Diabetes und stellen dazu neue Daten der Österreichischen Diabetes Gesellschaft vor.
Auch die Folgen einer Diabeteserkrankung stehen im Fokus. So sollen neue österreichische Daten zu Amputationen bei Menschen mit Diabetes präsentiert werden. Dabei geht es insbesondere um die Bedeutung einer frühen und umfassenden Behandlung.
Neben Typ-2-Diabetes widmet sich das Pressegespräch auch dem Typ-1-Diabetes. Im Mittelpunkt steht der rechtzeitige Einsatz moderner Therapieoptionen.
Die Fachleute wollen zudem aufzeigen, wo Österreich bei der Früherkennung und Behandlung beider Diabetesformen steht. Diskutiert werden soll auch, welche Maßnahmen die Politik umsetzen muss und was Betroffene selbst tun können.
Das Pressegespräch findet am Mittwoch, dem 4. November 2026, um 9 Uhr im Presseclub Concordia in der Bankgasse 8 im ersten Wiener Gemeindebezirk statt.
Als Gesprächspartner sind Maria Fritsch, Thomas Führer, Julia Mader und Harald Sourij angekündigt.
Die Veranstaltung wird gleichzeitig per Livestream übertragen. Auch online können Fragen gestellt werden. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an [email protected] vorgesehen. Angemeldete Teilnehmer erhalten die Zugangsdaten für den Livestream.
(APA/Red)
