
Viele Männer sprechen nur ungern über gesundheitliche Beschwerden. Besonders in Branchen wie Bau, Industrie, Transport oder Produktion können körperliche und psychische Belastungen jedoch Folgen haben. Wer gesundheitliche Probleme ignoriert, riskiert längere Krankenstände und eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit.
Das österreichweite Beratungsprogramm fit2work möchte deshalb mehr Männer dazu bewegen, frühzeitig Unterstützung zu suchen. Bisher nutzen Frauen das Angebot deutlich häufiger. Der Männeranteil bei den Erstberatungen liegt seit Jahren bei rund 42 Prozent.
„Wer auf seine Gesundheit achtet, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine berufliche Zukunft. Gerade Männer in belastenden Berufen sollten frühzeitig handeln. Je früher Unterstützung in Anspruch genommen wird, desto größer sind die Chancen, gesund und leistungsfähig im Berufsleben zu bleiben“, erklärt Michael Pardeller, Führungskraft im Programm fit2work.
fit2work bietet kostenlose Erstberatungen, arbeitsmedizinische und arbeitspsychologische Abklärungen sowie individuelle Begleitung an. Je nach Bedarf werden Betroffene auch bei Rehabilitationsmaßnahmen oder einer Wiedereingliederungsteilzeit unterstützt.
Auch Unternehmen können das Angebot nutzen, um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern und längeren Krankenständen vorzubeugen.
Österreichweit stehen mehr als 60 Beratungsstandorte zur Verfügung. Eine virtuelle Erstberatung ist ebenfalls möglich. Im Jahr 2025 verzeichnete fit2work rund 46.000 Hotline-Anrufe und 26.700 Erstberatungen.
(VIENNA.AT)
