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Eurofighter durchbrechen Schallmauer: Hier wird es laut

Heute, 04:30

Eurofighter durchbrechen Schallmauer: Hier wird es laut
30.10.2026 05:15 (Akt. 30.10.2026 05:15)
Themenbild AP Photo/Matthias Schrader
Von 3. bis 13. November 2026 trainieren Österreichs Eurofighter-Piloten erneut im Überschallbereich. Dabei kann es zu lauten Knallgeräuschen kommen. Wien und andere Ballungsräume sind von den Überschallflügen ausgenommen.

von - bearbeitet von (VIENNA.AT)

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Das österreichische Bundesheer führt im November sein zweites Überschalltraining des Jahres durch. An den Trainingstagen sind zwischen 8 und 19 Uhr bis zu drei Überschallflüge geplant. Die Übungen finden über weiten Teilen Österreichs statt. Ausgenommen sind die Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie Ballungsräume, darunter auch Wien.

Warum die Eurofighter im Überschallbereich trainieren

Das Training gehört zur regelmäßigen Ausbildung der Eurofighter-Piloten und ist laut Bundesheer für die österreichische Luftraumüberwachung notwendig. Die Piloten müssen dabei körperlichen Belastungen standhalten, die sich in einem Flugsimulator nicht vollständig nachstellen lassen.

Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit zwischen den Piloten, den Radarleitoffizieren sowie der militärischen und zivilen Flugsicherung geübt. Besonders wichtig ist dabei, dass alle Beteiligten auch unter Zeitdruck schnell und präzise zusammenarbeiten.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Bedeutung der Übungen: „Dieses Training ist für unsere Luftstreitkräfte unverzichtbar. Rund 50-mal pro Jahr werden die Eurofighter alarmiert, dann muss jeder Handgriff sitzen und die Koordination in der Luft friktionslos funktionieren.“

Überschallknall kann am Boden hörbar sein

Die Schallmauer wird bei einer Geschwindigkeit von etwa 1200 km/h erreicht. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit, entstehen Stoßwellen am Flugzeug. Diese können am Boden als lauter Überschallknall wahrgenommen werden.

Wie stark der Knall zu hören ist, hängt unter anderem von der Flughöhe, dem Gelände und den Wetterbedingungen ab.

Um die Lärmbelastung möglichst gering zu halten, finden die Überschallflüge in Höhen von mehr als 12.500 Metern statt. Außerdem werden die Beschleunigungsphasen der Kampfjets so kurz wie möglich gehalten.

Keine Überschallflüge über Wien

Die Übungen finden über nahezu dem gesamten Bundesgebiet statt. Wien und die Ballungsräume rund um die Landeshauptstädte werden jedoch ausgespart. Auch über Tirol und Vorarlberg sind keine Überschallflüge vorgesehen.

Flüge mit Geschwindigkeiten unterhalb der Schallgrenze sind über den ausgenommenen Ballungsräumen weiterhin möglich. Die genauen Trainingsgebiete werden gemeinsam mit der zivilen Flugsicherung festgelegt.

Zu diesen Zeiten sind Überschallflüge geplant

Das Bundesheer hat für das Training klare zeitliche Vorgaben festgelegt. Zwischen 3. und 13. November sind an den Trainingstagen bis zu drei Überschallflüge vorgesehen.

Die wichtigsten Regeln im Überblick:

Zeitraum: 3. bis 13. November 2026 Uhrzeit: Zwischen 8 und 19 Uhr Mittagspause: Keine Überschallflüge zwischen 12 und 13 Uhr Wochenenden: Keine Überschallflüge Flughöhe: Mehr als 12.500 Meter Ausnahmen: Wien und andere Ballungsräume sowie Tirol und Vorarlberg

Zusätzlich dokumentiert das Bundesheer laufend die Schallverteilung. Damit soll verhindert werden, dass dieselben Gebiete mehrfach durch Überschallknalle belastet werden.

Die Flugsicherheit hat laut Bundesheer bei sämtlichen Trainingsflügen höchste Priorität.

(VIENNA.AT)

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