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Margareten führt sechs neue Leih-Scooter-Sperrzonen ein

Gestern, 18:40

Margareten führt sechs neue Leih-Scooter-Sperrzonen ein
29.10.2026 18:30 (Akt. 29.10.2026 18:30)
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AFP
In Wien-Margareten gelten neue Sperrzonen für Leih-E-Scooter. Vier Parks und zwei Wohnanlagen sind betroffen. Dort können die Fahrzeuge nicht mehr gefahren, ausgeliehen oder abgestellt werden.
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In Wien-Margareten gelten ab sofort neue Einschränkungen für Leih-E-Scooter. In insgesamt sechs stark frequentierten Parks und Wohnanlagen wurden virtuelle Sperrzonen eingerichtet. In diesen Bereichen können Leih-Scooter nicht mehr ausgeliehen, gefahren oder abgestellt werden. Das teilte die Stadt Wien am Donnerstag, dem 29. Oktober 2026, mit.

Mit den Maßnahmen will der fünfte Wiener Gemeindebezirk Nutzungskonflikte reduzieren und insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger besser schützen.

Diese sechs Bereiche in Margareten sind betroffen

Die neuen Sperrzonen betreffen vier öffentliche Grünanlagen und zwei Wohnhausanlagen im fünften Bezirk.

Innerhalb dieser Bereiche können die entsprechenden Fahrzeuge laut Stadt Wien nicht mehr ausgeliehen, gefahren oder abgestellt werden.

Die Maßnahmen wurden gemeinsam mit der Mobilitätsagentur Wien und den Leih-Scooter-Anbietern umgesetzt.

Warum Wien die E-Scooter-Sperrzonen einführt

Hintergrund sind wiederkehrende Konflikte zwischen E-Scooter-Nutzern und anderen Menschen in den betroffenen Anlagen.

Nach Angaben der Bezirksvorstehung werden Parks und Gemeindebauten immer wieder mit E-Scootern durchquert, obwohl dort bereits ein Fahrverbot gilt.

Dadurch entstehen laut Stadt Sicherheitsrisiken für Fußgängerinnen und Fußgänger.

Besonders Kinder und ältere Menschen sollen durch die neuen Maßnahmen besser geschützt werden.

Auch das Zusammenleben in den betroffenen Grätzln soll dadurch verbessert werden.

„Ein gutes Miteinander braucht Regeln. Und diese Regeln müssen eingehalten werden“, betonte Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger.

So funktionieren die virtuellen Sperrzonen

Die Einschränkungen werden über die Apps der Leih-Scooter-Anbieter umgesetzt.

Die betreffenden Bereiche sind dort als Sperrzonen hinterlegt.

Laut Stadt Wien soll damit verhindert werden, dass Leih-Scooter innerhalb der definierten Flächen ausgeliehen, gefahren oder abgestellt werden können.

Wie die technische Umsetzung im Detail funktioniert und ob die Fahrzeuge beim Erreichen einer Sperrzone automatisch langsamer werden oder stoppen, geht aus der Aussendung nicht hervor.

Auch zu möglichen Auswirkungen auf privat genutzte E-Scooter enthält die Mitteilung keine neuen technischen Regelungen.

Die angekündigten virtuellen Sperrzonen beziehen sich ausdrücklich auf Leih-Scooter.

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Im Leopold-Rister-Park geht der Bezirk noch einen Schritt weiter.

Bereits vor einigen Wochen wurden dort Bodenmarkierungen angebracht, die auf das bestehende Scooter-Fahrverbot hinweisen.

Bis Mitte November 2026 soll zusätzlich eine physische Durchfahrtssperre errichtet werden.

Damit will die Bezirksvorstehung das bestehende Fahrverbot auch baulich unterstützen.

Wie diese Sperre konkret aussehen wird, wurde in der Mitteilung nicht näher beschrieben.

Weitere Maßnahmen für ein besseres Miteinander

Die sechs neuen Sperrzonen sind laut Stadt Wien Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets für die Parks in Margareten.

Ziel ist es, Konflikte zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen zu verringern und die Sicherheit in stark frequentierten Bereichen zu erhöhen.

Ob künftig weitere Parks oder Wohnanlagen im Bezirk mit virtuellen Sperrzonen ausgestattet werden, wurde nicht bekannt gegeben.

Für Nutzerinnen und Nutzer von Leih-E-Scootern empfiehlt es sich jedenfalls, vor Fahrtbeginn die jeweiligen Sperrzonen in der Anbieter-App zu beachten.

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(Red)

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