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Rapid Wien schreibt 5,8 Millionen Euro Verlust

Gestern, 18:20

Rapid Wien schreibt 5,8 Millionen Euro Verlust
28.10.2026 18:30 (Akt. 28.10.2026 18:30)
APA
SK Rapid Wien hat im Geschäftsjahr 2025/26 rund 61,6 Millionen Euro umgesetzt, aber einen Verlust von 5,8 Millionen Euro verbucht. Der Verein nennt mehrere Gründe für das Minus.

von - bearbeitet von (VIENNA.AT)

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Der SK Rapid Wien hat im Geschäftsjahr 2025/26 erneut einen Umsatz von mehr als 60 Millionen Euro erwirtschaftet. Trotz Einnahmen von 61,598 Millionen Euro steht unter dem Strich ein Verlust von 5,823 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den der Wiener Bundesligist am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, veröffentlicht hat.

Damit konnten die Hütteldorfer zwar zum zweiten Mal in Folge die Umsatzmarke von 60 Millionen Euro überschreiten, das wirtschaftliche Ergebnis fiel jedoch negativ aus.

Rapid Wien macht 5,8 Millionen Euro Verlust

Laut dem veröffentlichten Geschäftsbericht erzielte Rapid im Geschäftsjahr 2025/26 Erlöse von insgesamt 61,598 Millionen Euro. Gleichzeitig musste der Verein einen Verlust von 5,823 Millionen Euro verbuchen.

Damit zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Einnahmen des Clubs und seinem tatsächlichen Jahresergebnis. Der Umsatz umfasst die erwirtschafteten Erlöse, während beim Jahresergebnis auch die angefallenen Aufwendungen berücksichtigt werden. Ein hoher Umsatz bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Fußballverein auch einen Gewinn erzielt.

Weniger internationale Spiele und Teilsperren

Nach Angaben des Vereins wurde das wirtschaftliche Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 nicht erreicht. Als Gründe nennt Rapid unter anderem zwei internationale Heimspiele weniger als in der Vorsaison. Auch Teilsperren einzelner Stadionsektoren bei mehreren Bundesligaspielen wirkten sich auf die wirtschaftliche Entwicklung aus.

Beide Faktoren schränkten die Möglichkeiten ein, Einnahmen rund um Heimspiele zu erzielen.

Höhere Investitionen brachten nicht den erhofften Erfolg

Rapid verweist außerdem auf gestiegene sportliche Investitionen. Der Verein hatte im Vergleich zu den Vorjahren mehr Mittel in den sportlichen Bereich investiert. Die damit verbundenen Erwartungen wurden allerdings nicht erfüllt.

„Insgesamt haben sich die höheren sportlichen Investitionen im Vergleich zu den Vorjahren in der Saison 2025/26 letztlich nicht in jenem sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg widergespiegelt, der der Planung (…) zugrunde lag“, heißt es in einer Mitteilung des Klubs.

Damit macht Rapid deutlich, dass die wirtschaftliche Planung auch von bestimmten sportlichen Ergebnissen abhängig war, die letztlich nicht im erwarteten Ausmaß erreicht wurden.

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Eigenkapital liegt weiterhin über 15 Millionen Euro

Trotz des negativen Jahresergebnisses verfügt der Verein weiterhin über positives Eigenkapital. Mit Ende der Saison 2025/26 lag dieses laut Geschäftsbericht bei knapp über 15,8 Millionen Euro.

Das Eigenkapital ist eine bilanzielle Kennzahl, die sich aus der Differenz zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten ergibt. Es ist nicht mit dem frei verfügbaren Geld auf einem Bankkonto gleichzusetzen.

Der Verlust von rund 5,8 Millionen Euro bedeutet daher auch nicht automatisch, dass Rapid in dieser Höhe offene Rechnungen oder Schulden angehäuft hat.

Sportlich führt Rapid die Bundesliga an

Während der Geschäftsbericht die wirtschaftlichen Ergebnisse der vergangenen Saison beleuchtet, präsentiert sich die aktuelle sportliche Situation anders. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Geschäftsberichts führt Rapid laut APA die Tabelle der österreichischen Fußball-Bundesliga an. Der Verein geht damit als Tabellenführer in die weitere Saison 2026/27.

Ob sich die aktuelle sportliche Entwicklung auch positiv auf die wirtschaftlichen Ergebnisse auswirken wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.

Entscheidend werden unter anderem die weiteren sportlichen Ergebnisse, die Einnahmen aus Heimspielen und die Entwicklung der Ausgaben sein.

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(APA/Red)

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