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VKI warnt vor diesen 10 beliebten Baby- & Kinderartikeln

Heute, 09:50

VKI warnt vor diesen 10 beliebten Baby- & Kinderartikeln
22.10.2026 11:30 (Akt. 22.10.2026 11:30)
Canva (Sujet)
Badesitze, sensorische Schaukeln, Haarbänder mit Schleifen & Co.: Zehn bei Eltern sehr beliebte Produktgruppen können für Babys und Kinder gefährlich werden. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) rät, mögliche Risiken vor dem Kauf genau zu prüfen.
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Eltern erwarten, dass Produkte für Babys und Kinder sicher sind. Doch auch speziell für die Kleinsten entwickelte Artikel können Gefahren bergen – etwa durch Erstickungs- oder Strangulationsrisiken oder weil sie Unfälle begünstigen. Gemeinsam mit Experten der europäischen Verbraucherorganisation ANEC hat der VKI zehn Produktgruppen mit besonderen Sicherheitsrisiken identifiziert.

Vor diesen zehn beliebten Produktgruppen für Babys & Kinder warnt der VKI
Selbstfütterungskissen: Sie sollen Babys das Trinken erleichtern. Milch kann jedoch weiterfließen, auch wenn das Kind nicht schluckt – dadurch besteht Erstickungsgefahr. Wird das Kissen um den Hals gelegt, kommt ein mögliches Strangulationsrisiko hinzu. In Kanada, Australien und Irland sind solche Produkte verboten. Baby-Badesitze: Die Sitze können umkippen oder dazu führen, dass der Kopf des Kindes unter Wasser gerät. Außerdem können sie ein trügerisches Gefühl von Sicherheit vermitteln und dazu verleiten, das Baby kurz allein zu lassen. Baby-Nackenschwimmringe: Die Ringe halten Babys im Wasser aufrecht, werden dafür aber um den Hals getragen. Laut VKI besteht die Gefahr des Ertrinkens oder Erstickens; zudem können sie den empfindlichen Nacken belasten oder verletzen. Schlafpositionierer: Sie sollen Babys in einer bestimmten Position halten. Verrutscht der Positionierer oder dreht sich das Baby, kann die Atmung behindert werden. Ausgenommen sind medizinisch notwendige Lagerungshilfen, die unter fachlicher Anleitung verwendet werden. Sensorische Schaukeln: Bei den meist an einem Punkt aufgehängten Schaukeln können sich Kopf oder Hals beim Schaukeln oder Drehen im Stoff oder in einer Öffnung verfangen. Das kann laut VKI im schlimmsten Fall zu Bewusstlosigkeit oder zum Tod führen. Beißketten: Ob aus Bernstein, Holz, Marmor oder Silikon – Ketten, die Kinder tragen, bergen Strangulations- und Erstickungsgefahr. Reißt eine Kette, können sich außerdem Perlen lösen und verschluckt werden. Lauflernhilfen: Mit ihnen können Babys rasch in Richtung Treppen oder anderer Gefahrenstellen gelangen. Stürze können schwere Verletzungen verursachen. Zudem können Lauflernhilfen die natürliche motorische Entwicklung beeinträchtigen. In Kanada sind sie verboten. Gewichtete Schlafsäcke: Das zusätzliche Gewicht soll Babys beim Schlafen helfen, kann aber Atmung und Herzfunktion beeinträchtigen. Verrutscht der Schlafsack und bedeckt Mund oder Nase, droht Erstickungsgefahr. Pucksäcke: Sie schränken die Armbewegungen ein. Dreht sich ein Baby auf den Bauch, kann es sich möglicherweise nicht zurückdrehen. Auch wenn es im Pucksack nach unten rutscht, kann Erstickungsgefahr entstehen. Haarbänder mit Schleifen: Verrutschen elastische Bänder, können sie Mund oder Nase bedecken und die Atmung behindern – besonders, wenn das Baby unbeaufsichtigt ist. Schleifen, Perlen und andere Verzierungen können sich lösen und verschluckt werden.

Der VKI empfiehlt Eltern, sich vor dem Kauf zu informieren und zu prüfen, ob ein Produkt tatsächlich notwendig ist und seinen Zweck sicher erfüllt. Bei Artikeln, deren Konstruktion besondere Risiken birgt, sollte auf die Verwendung verzichtet werden.

Weitere Informationen gibt es beim .

(Red.)

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