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Gault&Millau 2027: Wiener Lokale und Gastgeberinnen räumen ab

Gestern, 08:20

Gault&Millau 2027: Wiener Lokale und Gastgeberinnen räumen ab
21.10.2026 09:56 (Akt. 21.10.2026 09:56)
VIENNA.at/Jennifer Luger
Mehrere Auszeichnungen gehen nach Wien: Larissa Andres erhält den Service Award, das Gasthaus Ubl wird zum Wiener Wirtshaus des Jahres und „Rosi“ gewinnt den Future Award Wien.
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Wien spielt bei den Gault&Millau-Auszeichnungen 2027 eine starke Rolle. Gleich mehrere Preise gehen an Lokale und Persönlichkeiten aus der Bundeshauptstadt: Larissa Andres, Gastgeberin und Geschäftsführerin der Restaurants „Jola“ und „Lara“, wird mit dem Service Award ausgezeichnet. Das „Gasthaus Ubl“ ist Wiener Wirtshaus des Jahres, die Weinkarte des Jahres kommt von „Heunisch & Erben“. Zum Barkeeper des Jahres kürt Gault&Millau das Team der „Intermezzo Bar“ im Hotel InterContinental Wien. Der Wiener Future Award geht an das Restaurant „Rosi“ im 15. Bezirk.

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Auch die Haubenwertung bringt gute Nachrichten für die Stadt: Das „Jola“, Österreichs erstes veganes Fine-Dining-Lokal, steigt auf vier Hauben auf. Österreichweit sind heuer 97 Betriebe mit vier Hauben ausgezeichnet – im Vorjahr waren es 82. In der höchsten Kategorie gibt es diesmal acht Fünf-Hauben-Restaurants, eines weniger als im Vorjahr. Grund dafür ist die Schließung des „Obauer“ in Werfen.

Gault&Millau-Preis für Wiens Service und Wirtshauskultur

Mit Larissa Andres zeichnet Gault&Millau eine Wiener Gastgeberin aus, die zwei Restaurants führt: das „Jola“ und das „Lara“. Die Ehrung reiht sich in eine insgesamt starke weibliche Präsenz unter den Preisträgern ein. Zur Newcomerin des Jahres wird Noemi Zagoni vom „Elements“ in St. Anton gekürt, Patissière des Jahres ist Janina Trogisch vom „Tannenhof“, ebenfalls in St. Anton. Nina Fink erhält den Titel Sommelière des Jahres.

Das „Gasthaus Ubl“ in Margareten darf sich über den Titel Wiener Wirtshaus des Jahres freuen. In der Kategorie Weinkarte des Jahres überzeugte „Heunisch & Erben“ im dritten Bezirk. Die Auszeichnung als Barkeeper des Jahres teilen sich Philipp Loidolt, Michal Zavacky und Franz Taferner von der „Intermezzo Bar“ im Hotel InterContinental Wien.

Oberösterreichischer Spitzenkoch ist „Chef of the Year“

Der wichtigste Kochpreis geht diesmal nach Oberösterreich: Philip Rachinger vom „Ois im Mühltalhof“ in Neufelden wird als Gault&Millau „Chef of the Year“ ausgezeichnet. Der neue Titel ersetzt den bisherigen „Koch des Jahres“ und soll laut Gault&Millau auch den vielen Frauen in der Spitzengastronomie Rechnung tragen.

Den Award für ihr Lebenswerk erhalten Karl und Rudolf Obauer. Die Brüder prägten mit ihrem Restaurant in Werfen mehr als vier Jahrzehnte die österreichische Gastronomie und bildeten zahlreiche Köche aus. Sie ziehen sich nun in den Ruhestand zurück.

Neben den Restaurantpreisen wurden auch die besten Weine des Jahres ausgezeichnet. Für den Weinguide verkostete das Team mehr als 2000 Weine, Sekte und erstmals auch alkoholfreie Alternativen. Drei Weine erhielten erstmals die Höchstwertung von 100 Punkten. Die Gault&Millau-Guides für Österreich sind ab sofort erhältlich.

(Red.)

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