
Die Wiener Polizei führte von Mittwoch, 7. Oktober, auf Donnerstag, 8. Oktober 2026, einen groß angelegten Verkehrsschwerpunkt durch. Zwischen 19 und 2 Uhr kontrollierten Beamte des uniformierten Fahrraddienstes der Landesverkehrsabteilung gemeinsam mit Polizisten mehrerer Stadtpolizeikommanden Radfahrer und E-Scooter-Lenker im gesamten Stadtgebiet.
Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verkehrsübertretungen fest. Insgesamt wurden 155 Organmandate in Höhe von 7.460 Euro eingehoben. Zusätzlich erstatteten die Beamten 40 Anzeigen und sprachen 24 Abmahnungen aus.
Bei den Kontrollen fielen unter anderem E-Scooter-Lenker auf, die rote Ampeln missachteten oder unerlaubt auf Gehsteigen und in Fußgängerzonen unterwegs waren. Auch weitere Verkehrsverstöße wurden festgestellt.
Bei Radfahrern beanstandete die Polizei vor allem die Ausrüstung und das Verhalten an Ampeln. Allein wegen mangelhafter oder nicht vorschriftsmäßiger Ausrüstung wurden 26 Organmandate ausgestellt. Weitere 23 Organmandate gab es, weil Radfahrer rote Ampeln missachtet hatten.
Ein besonderes Augenmerk legten die Beamten auf den technischen Zustand der E-Scooter. Bei insgesamt vier Rollentestungen wurden bei drei Fahrzeugen Geschwindigkeiten von 60, 52 und 45 km/h festgestellt.
Ein weiterer E-Scooter wies eine Leistung von 800 Watt auf. Außerdem wurde ein zulassungspflichtiges E-Moped der Klasse L1e-B angezeigt.
Die Wiener Polizei will auch künftig ähnliche Schwerpunktaktionen durchführen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere gegen Fahrzeuge vorzugehen, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen oder technisch manipuliert wurden.
(VIENNA.AT)
