
Der Stephansdom passt seine Hausordnung an: Ab Mitte Oktober 2026 ist das Betreten der Wiener Kathedrale mit großen Koffern und Trolleys nicht mehr gestattet.
Das teilte das Domkapitel am Montag mit. Die neue Regelung sei eine präventive und routinemäßige Sicherheitsmaßnahme zum Schutz der Kirche und ihrer Besucher:innen.
Der Stephansdom zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Nach Angaben des Domkapitels kommen täglich mehr als 20.000 Menschen aus aller Welt in den Dom.
Mit der Anpassung der Hausordnung wolle man die Sicherheit für Betende, Besucher:innen, Kunstinteressierte und Mitarbeiter:innen erhöhen.
Das Domkapitel verweist dabei auf internationale Sicherheitsstandards, wie sie auch in großen Kultureinrichtungen und Sakralbauten üblich seien.
Wer mit großem Gepäck nach Wien reist, muss künftig vor dem Besuch des Stephansdoms eine andere Lösung finden.
Denn: Der Stephansdom verfügt selbst über kein Gepäckdepot.
Das Domkapitel empfiehlt Reisenden daher, große Koffer und Trolleys entweder im Hotel oder in öffentlichen beziehungsweise privaten Gepäckaufbewahrungen abzugeben. Als Möglichkeit werden unter anderem nahegelegene Bahnhöfe genannt.
Das Domkapitel betont, dass es sich nicht um eine völlig neue Art von Zutrittsregel handelt. Vielmehr werde eine bestehende Hausordnung um eine weitere Sicherheitsvorkehrung ergänzt.
Konkrete Angaben dazu, welche Größe oder welches Gewicht künftig als „großer“ Koffer beziehungsweise Trolley gilt, enthält die vorliegende Mitteilung nicht.
Für Besucher:innen mit größerem Reisegepäck bedeutet die Änderung jedenfalls: Das Gepäck muss vor dem Dom-Besuch außerhalb des Stephansdoms verwahrt werden.
(Red)
