
Den Auftakt macht um 12 Uhr ein 15 Sekunden langer Sirenenton. Um 12.15 Uhr folgt die dreiminütige „Warnung“ als gleichbleibender Dauerton. Um 12.30 Uhr ist für etwa eine Minute das auf- und abschwellende „Alarm“-Signal zu hören. Die Entwarnung ertönt um 12.45 Uhr als einminütiger Dauerton.
Zusätzlich werden zwischen 12 und 13 Uhr Testnachrichten über AT-Alert verschickt. Um 12 Uhr löst das Innenministerium den österreichweiten Test aus. Um 12.45 Uhr senden anschließend die Landeswarnzentralen eine Testmeldung für die jeweiligen Bundesländer. Die Nachricht erscheint auf Mobiltelefonen, die im betroffenen Gebiet ins Mobilfunknetz eingebucht sind. Ein auffälliger Signalton macht auf die Meldung aufmerksam – auch wenn das Handy lautlos gestellt ist.
AT-Alert ergänzt die Sirenen und soll Menschen im Ernstfall rasch vor Gefahren wie Extremwetter, Überschwemmungen oder Waldbränden warnen. Der Probealarm dient dazu, die technischen Anlagen zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Signalen vertraut zu machen. In Österreich können die Warnsignale über rund 8.300 Feuerwehrsirenen ausgelöst werden.
(Red.)
