
Mit einer neuen Kooperation mit dem E-Bike-Anbieter CYCLE will Lieferando Österreich Fahrer:innen den Umstieg auf regelkonforme E-Bikes erleichtern. Ab 1. Oktober 2026 gelten für bestimmte E-Mopeds neue rechtliche Vorgaben.
Aktive freie Dienstnehmer:innen im Lieferando-Netzwerk erhalten bei der Wahl eines Lieferando-gebrandeten CYCLE E-Bikes einen Rabatt von 40 Euro pro Monat auf das E-Bike-Abo.
Parallel dazu unterstützt Lieferando Verkehrssicherheitstrainings des Mobilitätsministeriums und stellt dafür insgesamt einen fünfstelligen Betrag bereit.
Die vergünstigten CYCLE-E-Bikes sind laut Lieferando speziell für den professionellen Einsatz konzipiert. Je nach Modell soll die Reichweite bis zu 120 Kilometer betragen.
Reparaturen und Wartung sind im Service inkludiert. Die Abos können monatlich oder halbjährlich gekündigt werden.
Abholstandorte gibt es derzeit in Wien und Graz.
Die Nutzung des Angebots ist freiwillig. Fahrer:innen können weiterhin jedes regelkonforme Fahrrad oder E-Bike eines Anbieters ihrer Wahl für Lieferungen verwenden. Der Abovertrag wird direkt zwischen Fahrer:in und CYCLE abgeschlossen.
Mit 1. Oktober 2026 werden jene E-Mopeds, die von der Neuregelung betroffen sind, künftig als Kraftfahrzeuge eingestuft. Damit dürfen sie unter anderem nicht mehr auf Radwegen genutzt werden.
Lieferando hatte die Herausnahme dieser Fahrzeuge aus dem Fahrradregime bereits im Begutachtungsverfahren zur 36. StVO-Novelle grundsätzlich befürwortet. Gleichzeitig forderte das Unternehmen, die Umstellung mit ausreichender Information, Schulungen und praktischer Unterstützung zu begleiten.
Gerade auf stark befahrenen Straßen in Städten wie Wien brauche es aus Sicht des Unternehmens sichere und praktikable Rahmenbedingungen für alle Verkehrsteilnehmer:innen.
Zusätzlich zur Kooperation mit CYCLE arbeitet Lieferando nach eigenen Angaben mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur zusammen.
Das Ministerium bietet ab Herbst speziell für Zusteller:innen entwickelte Fahrrad- und E-Bike-Verkehrssicherheitstrainings an. Lieferando will die freiwilligen Kurse über seine Plattform und Kommunikationskanäle bewerben.
Die Teilnahme von Fahrer:innen im eigenen Netzwerk wird mit 50 Euro pro Kurs unterstützt. Insgesamt stellt Lieferando dafür einen fünfstelligen Betrag bereit.
Bereits jetzt stellt das Unternehmen Fahrer:innen kostenlos Helme und Sicherheitsjacken zur Verfügung.
Dass Verkehrssicherheit für Zusteller:innen relevant ist, zeigt laut Lieferando auch der bereits veröffentlichte Courier Report 2026. Befragt wurden dabei 331 aktive Fahrer:innen.
Mehr als die Hälfte habe persönlichen Schutz bei Lieferungen als zentrales Anliegen genannt. Gerade in urbanen Gebieten wie Wien und Graz wurden außerdem mehr Sicherheit im Straßenverkehr sowie bessere Park- und Abstellmöglichkeiten als Verbesserungsbereiche genannt.
Lieferando setzt darüber hinaus auf weitere Maßnahmen wie den Ausbau der Radinfrastruktur, Verkehrsberuhigung im städtischen Raum und eine breitere Helmpflicht.
(Red)
