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Österreich gegen Kosovo: Polizei sperrt am Sonntag den Prater ab

Gestern, 13:55

Österreich gegen Kosovo: Polizei sperrt am Sonntag den Prater ab
GEPA pictures/ Christian Moser
Rund um das Ernst-Happel-Stadion gilt am Sonntag ein großer Sicherheitsbereich. Fans müssen mit Kontrollen rechnen, bestimmte Personen können weggewiesen werden.
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Am Sonntag, 27. September 2026, trifft Österreich im UEFA-Nations-League-Spiel im Ernst-Happel-Stadion in Wien-Leopoldstadt auf Kosovo. Für die Partie hat die Landespolizeidirektion Wien umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen verordnet.

Von 10 bis 22 Uhr gilt rund um das Stadion ein festgelegter Sicherheitsbereich. Gleichzeitig müssen sich Besucher:innen beim Zutritt zum Stadion auf Kontrollen einstellen.

Großer Sicherheitsbereich rund um das Happel-Stadion

Der Sicherheitsbereich umfasst nicht nur das Ernst-Happel-Stadion selbst. Er erstreckt sich über weite Teile des Umfelds im Prater, unter anderem entlang der U-Bahn-Trasse, der Vorgartenstraße, des Olympiaplatzes, des Stadioncenters und der Hauptallee.

Die genaue Abgrenzung ist in der Verordnung der Landespolizeidirektion festgelegt.

Polizei kann bestimmte Personen wegweisen

Während des festgelegten Zeitraums dürfen Sicherheitsorgane Personen aus dem Bereich wegweisen und ihnen das Betreten verbieten, wenn aufgrund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass sie im Zusammenhang mit der Sportgroßveranstaltung gefährliche Angriffe unter Anwendung von Gewalt begehen könnten.

Als Grundlage nennt die Verordnung insbesondere vorangegangene gefährliche Angriffe gegen Leben, Gesundheit oder Eigentum bei vergleichbaren Sportgroßveranstaltungen.

Wer trotz eines ausgesprochenen Betretungsverbots in den Sicherheitsbereich zurückkehrt, begeht laut Verordnung eine Verwaltungsübertretung.

Bis zu 4.600 Euro Strafe möglich

Für einen Verstoß gegen das Betretungsverbot sieht die Verordnung eine Geldstrafe bis zu 1.000 Euro vor.

Im Wiederholungsfall kann die Geldstrafe auf bis zu 4.600 Euro steigen. Falls eine Geldstrafe nicht eingebracht werden kann, ist laut Verordnung eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Wochen vorgesehen.

Das Betretungsverbot gilt längstens bis zum Ende der Sicherheitsverordnung am Sonntag um 22 Uhr.

Stadionzutritt nur nach Kontrolle

Auch direkt beim Ernst-Happel-Stadion gelten besondere Regeln.

Wer die Veranstaltung besuchen möchte, muss laut einer zweiten Polizeiverordnung bereit sein, Kleidung und mitgeführte Behältnisse durchsuchen zu lassen.

Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind ausdrücklich ermächtigt, diese Kontrollen durchzuführen.

Wer nicht kontrolliert werden will, darf nicht hinein

Verweigert eine Person die Durchsuchung, kann ihr der Zutritt zur Veranstaltung verweigert werden.

Dieser Ausschluss kann laut Verordnung unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch zwangsweise durchgesetzt werden.

Wichtig für Fans: Wer deshalb nicht ins Stadion darf, hat gegenüber dem Bund keinen Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises.

Sicherheitsmaßnahmen gelten am Sonntag

Die Sicherheitsverordnung für den Bereich rund um das Stadion tritt am 27. September um 10 Uhr in Kraft und endet um 22 Uhr.

Die Zutrittskontrollen gelten für die Dauer der Veranstaltung. Die Polizei verweist für weitere Details auf die veröffentlichten Verordnungen.

(Red)

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