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26,7 Millionen Euro: Volksschule in Floridsdorf wird umfassend modernisiert

Gestern, 11:55

26,7 Millionen Euro: Volksschule in Floridsdorf wird umfassend modernisiert
APA/GEORG HOCHMUTH
Am Marco-Polo-Platz in Wien-Floridsdorf startet ein Großprojekt: Die Volksschule wird saniert und erweitert. Geplant sind unter anderem Ganztagsbetreuung, neue Sportplätze und ein Jugendzentrum.
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In Wien-Floridsdorf ist der Startschuss für die umfassende Modernisierung der Volksschule am Marco-Polo-Platz 9 gefallen. Am 24. September 2026 fand der offizielle Spatenstich statt.

Für die Sanierung und Erweiterung sind rund 26,7 Millionen Euro vorgesehen. Die Stadt Wien unterstützt den Bezirk bei der Finanzierung mit einer Sonderförderung von bis zu 80 Prozent der Kosten.

Die Arbeiten sollen den Schulstandort zu einer 13-klassigen Pflichtschule mit schulischer Ganztagesbetreuung weiterentwickeln.

Ersatzquartier ist bereits fertig

Das Projekt ist in mehrere Bauabschnitte gegliedert. Nach einem Jahr Bauzeit wurde zunächst das Ersatzquartier für die Dauer der Sanierung fertiggestellt.

Damit können die eigentlichen Arbeiten am bestehenden Schulgebäude beginnen.

Anschließend folgen die Modernisierung des Bestands und die Einrichtung eines neuen Jugendzentrums. Die abschließende Adaptierung des derzeitigen Ersatzquartiers zum Jugendzentrum ist ab Herbst 2027 vorgesehen.

Neue Räume zum Lernen, Essen und Bewegen

Im Zuge der Sanierung werden das Erdgeschoss und der Keller grundlegend umgestaltet und durch kleinere Anbauten ergänzt.

Geplant sind unter anderem:

moderne Multifunktionsräume eine Bibliothek ein Speisesaal mit Aufwärmküche ein modernisierter Turnsaal

Der Schulstandort soll damit für die ganztägige Betreuung sowie für zeitgemäße Unterrichts- und Freizeitangebote angepasst werden.

Auch der Hitzeschutz wurde laut Projektbetreibern bei der Planung berücksichtigt.

Zwei neue Sportplätze für Schule und Jugendzentrum

Auf dem derzeitigen Hartplatz entstehen künftig zwei neue Hartplätze.

Während des Schulbetriebs sollen sie der Schule zur Verfügung stehen. Außerhalb der Betriebszeiten können auch Jugendliche aus dem Grätzl die Sportflächen über das Jugendzentrum nutzen.

Damit soll eine gemeinsame Nutzung von Schulstandort und Jugendzentrum möglich werden.

PV-Anlage und Erdwärme geplant

Auch energetisch wird die Schule modernisiert.

Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage installiert werden. Für die Wärmeversorgung sind künftig Wärmepumpe und Erdwärme vorgesehen.

Die Stadt setzt dabei auf ökologische Bauweisen und energieeffiziente Technik.

Mehr Grün und Platz zum Verweilen

Neben den Gebäuden wird auch der Außenbereich neu gestaltet. Eine großzügige Grünfläche soll mit Spiel- und Sitzmöglichkeiten ausgestattet werden und sowohl in der Freizeit als auch für den Unterricht nutzbar sein.

Der bestehende wertvolle Baumbestand soll größtenteils erhalten bleiben. Zusätzlich ist eine Begrünung des Vorplatzes vorgesehen.

Kinder und Jugendliche werden laut Stadt in die Gestaltung des Freiraums eingebunden. Die Klima- und Innovationsagentur Wien (UIV) begleitet diesen Beteiligungsprozess im Auftrag der MA 56 über die einzelnen Projektphasen.

Fertigstellung schrittweise vorgesehen

Die Modernisierung der Volksschule erfolgt in mehreren Schritten. Das bereits errichtete Ersatzquartier schafft den notwendigen Raum für die Sanierungsarbeiten am bestehenden Schulgebäude.

Im weiteren Verlauf entstehen die neuen Schul- und Freiflächen. Ab Herbst 2027 soll schließlich das derzeitige Ersatzquartier zum Jugendzentrum umgebaut werden.

Damit soll am Marco-Polo-Platz ein Schulstandort entstehen, der Bildung, Ganztagsbetreuung, Sport und Jugendangebote stärker miteinander verbindet.

(Red)

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