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Neue Regionalbusse ab 2027: Alle zehn Minuten von Schwechat nach Wien

Gestern, 14:50

Neue Regionalbusse ab 2027: Alle zehn Minuten von Schwechat nach Wien
© NLK Pfeiffer
Ab Juli 2027 soll zwischen Schwechat und Wien-Simmering zu bestimmten Zeiten alle zehn Minuten ein Bus fahren. Neue Regionalbusse und Anrufsammeltaxis sollen das Öffi-Angebot in der Region deutlich verdichten.
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Für Fahrgäste zwischen Niederösterreich und Wien soll sich ab Sommer 2027 einiges ändern. Im Verkehrsgebiet Römerland Carnuntum hat die NÖVOG die Zuschlagsentscheidung für das künftige Linienverkehrsangebot getroffen.

Gemeinsam mit dem bereits angekündigten Projekt „Weinviertel West“ soll ab Juli 2027 ein neues Gesamtsystem aus LEOpoldi-Regionalbussen und leoPOLDI-Anrufsammeltaxis starten.

Besonders dicht soll das Angebot auf der Verbindung zwischen Wien-Simmering und Schwechat werden: Zu entsprechend nachfragestarken Zeiten sollen drei Regionalbuslinien so aufeinander abgestimmt sein, dass alle zehn Minuten eine Verbindung angeboten wird.

Drei Buslinien ergeben Zehn-Minuten-Takt

Das neue Angebot setzt auf eine Kombination mehrerer Linien. Zwischen Wien Simmering mit Anschluss an die U3 und Schwechat überlagern sich drei Regionalbuslinien.

Dadurch soll in stark nachgefragten Zeiten ein Zehn-Minuten-Takt entstehen. Ein Teil dieses Angebots wurde bereits im Sommer 2026 im Zuge der Wiener Stammstreckensperre vorgezogen.

Für Pendler:innen bedeutet das künftig vor allem auf der stark besiedelten Achse zwischen Wien und Schwechat eine höhere Angebotsdichte.

Busse auf den Hauptachsen, Anrufsammeltaxis in der Fläche

Das Konzept soll nicht nur die wichtigste Verbindung stärken. Regionalbusse und Anrufsammeltaxis werden miteinander kombiniert.

Die leoPOLDI-Regionalbusse sollen auf den Hauptachsen regelmäßig und verlässlich fahren. Dazu zählen etwa die Verbindungen Wien – Schwechat – Bruck an der Leitha sowie Wien Hauptbahnhof – Laxenburg – Münchendorf – Ebreichsdorf.

Im Stadt-Umland sind dabei je nach Strecke 30-Minuten- beziehungsweise Stunden-Takte vorgesehen.

Die leoPOLDI-Anrufsammeltaxis sollen hingegen vor allem dort zum Einsatz kommen, wo sich ein dichter Linienbusverkehr weniger lohnt. Sie ergänzen das Angebot in der Fläche und zu Randzeiten.

Auch Bruck, Hainburg und Ebreichsdorf profitieren

Neben der Verbindung nach Schwechat werden weitere Achsen ausgebaut.

Im ländlicheren Raum sollen unter anderem Verbindungen zwischen Bruck an der Leitha und Hainburg sowie zwischen Gramatneusiedl, Mannersdorf und Bruck an der Leitha das Verkehrsangebot tragen.

Damit soll ein abgestuftes Netz entstehen: Dichtere Busverbindungen auf stark nachgefragten Achsen, ergänzt durch flexible Angebote in dünner besiedelten Bereichen.

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Bei der Planung wurde laut NÖVOG auch die bestehende Bahninfrastruktur berücksichtigt.

Das neue Bus- und Anrufsammeltaxi-System soll auf die Flughafenschnellbahn, die Ostbahn und die Pottendorfer Linie abgestimmt werden.

Ziel ist es, die unterschiedlichen Verkehrsmittel besser miteinander zu verbinden und damit die Erreichbarkeit für Fahrgäste zwischen Ebreichsdorf, Schwechat, Bruck an der Leitha und Hainburg zu verbessern.

Start im Juli 2027

Der Betriebsstart des neuen Gesamtsystems ist für Juli 2027 vorgesehen.

Für Niederösterreich bedeutet die Entscheidung einen weiteren Schritt beim geplanten Ausbau des Regionalverkehrs. Besonders auf der Achse zwischen Schwechat und Wien soll das Angebot zu stark nachgefragten Zeiten künftig deutlich dichter werden.

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(Red)

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