
Am 3. Oktober findet bereits zum 26. Mal die Lange Nacht der Museen statt. Von 18 Uhr bis Mitternacht laden rund 670 Institutionen zum späten Museumsbesuch ein. Der ORF stellte die Veranstaltung am Dienstag als Initiator offiziell vor.
In jedem Bundesland gibt es eine zentrale Anlaufstelle. In Kärnten befindet sie sich am Theaterplatz in Klagenfurt, in Oberösterreich am Linzer Hauptplatz. In Wien ist der Maria-Theresien-Platz zwischen Kunsthistorischem Museum und Naturhistorischem Museum der zentrale Treffpunkt.
Von diesen Standorten starten zahlreiche Fuß- und Busrouten. Dort sind auch die Broschüren und Tickets erhältlich. Der Vorverkauf läuft bereits über backstage.orf.at.
Das Ticket ermöglicht den Eintritt in alle teilnehmenden Institutionen. Gleichzeitig gilt es als Fahrschein für die Shuttlebusse sowie für die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Vorarlberg und Liechtenstein.
Die Lange Nacht der Museen geht dabei auch über Österreich hinaus. Mit dabei sind grenznahe Institutionen in Slowenien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland.
Die meisten teilnehmenden Institutionen gibt es in Niederösterreich. Dort sind 125 Museen und Sammlungen dabei. Wien folgt mit 124 Institutionen.
Am unteren Ende der Liste stehen das Burgenland mit 39 Museen und Sammlungen sowie Salzburg mit 42 Institutionen.
Auch für Kinder gibt es in vielen Häusern eigene Angebote. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre können kostenlos teilnehmen. Zudem gibt es einen Kinderpass, in dem junge Besucherinnen und Besucher Stempel sammeln können. Ab dem dritten Stempel wartet ein Überraschungsgeschenk.
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher betonte bei der Präsentation am Dienstag die Bedeutung der Museen für die Gesellschaft.
„Die Museen Österreichs sind Orte des Gedächtnisses. In dieser Funktion sind sie für eine offene, demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Und der ORF ist stolz, seit 26 Jahren ihr Partner zu sein“, sagte Thurnher.
Bei der 25. Langen Nacht der Museen im Vorjahr wurden laut ORF 282.672 Teilnehmende gezählt.
Weitere Informationen gibt es unter langenacht.ORF.at.
(APA)
