
Der Fall geriet ins Rollen, nachdem die beiden Männer im Februar einem Verkäufer in Hausleiten (Bezirk Korneuburg) einen Pkw herausgelockt hatten. An Ort und Stelle wurden 2.000 Euro in bar bezahlt. Später erfolgte ein Kontaktabbruch, die Begleichung des restlichen Verkaufspreises von 7.000 Euro blieb aus. Das Duo dürfte bei dem Coup falsche Ausweise und bereits 2011 in Tschechien als gestohlen gemeldete Kennzeichentafeln verwendet haben.
Der 40-Jährige wurde letztlich am 12. August von deutschen Beamten auf Basis eines europäischen Haftbefehls festgenommen und nach Österreich ausgeliefert. Dem Rumänen wurden die weiteren Tathandlungen zugeordnet, bei denen zwei Pkw erlangt worden sind. Die Schadenssumme beträgt 12.000 Euro. Nach einer zwischenzeitlichen Einlieferung in die Justizanstalt Wien-Josefstadt wurde der Beschuldigte gegen Bezahlung einer Sicherheitsleistung enthaftet. Ein 29-jähriger staatenloser Komplize wurde der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt.
(APA/Red.)
