
Unter dem Motto „25 Jahre. Ein Tag für alle“ bietet das Museum im Wiener MuseumsQuartier kostenlose Highlight-Führungen durch die permanente Präsentation „Wien 1900. Aufbruch in die Moderne“ an. Die Führungen starten zwischen 11 und 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde und dauern rund 50 Minuten. Im Mittelpunkt stehen Lebensgeschichten und Lieblingswerke des Kunstsammlers Rudolf Leopold sowie Meisterwerke von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und weiteren Künstlern.
Auch für Kinder gibt es ein eigenes Angebot. Im LEO Kinderatelier können Sechs- bis Zwölfjährige gemeinsam mit ihren Begleitpersonen von 13 bis 17 Uhr an Workshops in der Ornamentwerkstatt teilnehmen. Eine Anmeldung ist vor Ort möglich.
Am 20. September 2001 wurde das Leopold Museum eröffnet. Seither wird dort die Sammlung Leopold dauerhaft präsentiert. Rund neun Millionen Besucherinnen und Besucher haben das Museum seitdem besucht.
Den Grundstein für die Institution legte die 1994 gegründete Leopold Museum-Privatstiftung. Rudolf und Elisabeth Leopold einigten sich damals mit der Republik Österreich darauf, die bedeutende Sammlung zur Wiener Moderne zu erhalten und dafür ein eigenes Museum zu errichten. Das markante Gebäude aus weißem Muschelkalk wurde von Laurids und Manfred Ortner entworfen und im Innenhof der ehemaligen Hofstallungen errichtet.
Die Sammlung umfasst heute rund 9.000 Objekte. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Kunst Wiens um 1900 und der österreichische Expressionismus. Das Leopold Museum besitzt unter anderem rund 300 Werke von Egon Schiele sowie eine umfangreiche Sammlung von Arbeiten Gustav Klimts und Oskar Kokoschkas.
In den vergangenen 25 Jahren hat das Museum zudem mehr als 140 Ausstellungen gezeigt. Neben Klimt, Schiele und Kokoschka widmeten sich diese unter anderem Künstlern wie Ferdinand Hodler, Richard Gerstl, Gabriele Münter, Gustave Courbet und Friedensreich Hundertwasser.
Zum Jubiläum ist außerdem eine zweisprachige Publikation mit dem Titel „Leopold Museum. 2001–2026“ erschienen. Sie ist im Museumsshop um 19,90 Euro erhältlich.
(Red.)
