Der Eurovision Song Contest expandiert: Nach einem kurzzeitigen American Song Contest und lang gehegten Plänen für eine Ausgabe in Asien ist es nun tatsächlich so weit.
Am 14. November findet in Thailands Hauptstadt Bangkok der erste Asia statt, wie die europäische Rundfunkunion EBU mit Sitz in Genf bekannt gibt. Es gibt zunächst zehn bestätigte Teilnehmerländer. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern organisiert.
Der ESC habe eine Tradition über die Jahrzehnte etabliert, verschiedene Nationen friedlich im Wettbewerb zu vereinen, getreu dem Motto "United by Music". "Eurovision Song Contest Asia wird auf diesem Erbe aufbauen und eine neue gemeinsame Bühne schaffen, auf der sich die Kulturen treffen können, Stimmen hörbar gemacht werden und sich kreative Gemeinschaften grenzüberschreitend vernetzen können", so die EBU in ihrer Aussendung. Bisher gebe es keine vergleichbare panasiatische Plattform, weshalb der Weg hin zum Entertainment-Gesprächsthema Nr. 1 in der Region geebnet sei.
Derzeit fix ihre Teilnahme zugesagt haben jedenfalls zehn Länder - von Südkorea über die Philippinen und Vietnam bis hin zu Nepal und Bhutan. Weitere könnten in den kommenden Monaten folgen. Wien wird heuer also nicht die einzige ESC-Gastgeberstadt bleiben. Die eigentliche Show in Bangkok soll dann nach dem bekanntem Muster des europäischen Bewerbs ablaufen, wobei eingefleischte ESC-Fans sich nicht zwingend ein Ticket nach Bangkok kaufen müssen, wird das Event doch auf dem offiziellen Eurovision Youtube-Kanal übertragen.