Ein spektakulärer Diebstahl sorgt kurz vor Ostern europaweit für Aufsehen: Ein kompletter Lastwagen mit mehr als 400.000 KitKat-Packungen ist verschwunden. Vom Fahrzeug und der gesamten Ladung fehlt jede Spur.

Ein spektakulärer Diebstahl sorgt kurz vor Ostern europaweit für Aufsehen: Ein kompletter Lastwagen mit mehr als 400.000 KitKat-Packungen ist verschwunden. Vom Fahrzeug und der gesamten Ladung fehlt jede Spur.
Wie der Hersteller bestätigte, wurde ein Lkw mit exakt 413.793 Packungen KitKat gestohlen. Insgesamt entspricht das rund zwölf Tonnen Schokolade.
Der Transport startete in Mittelitalien und war auf dem Weg nach Polen. Geplant waren mehrere Stopps in verschiedenen europäischen Ländern, angekommen ist der Lkw jedoch nie.
Wo genau der Diebstahl stattfand, ist weiterhin unklar. Das Unternehmen spricht davon, dass der Lkw "während des Transits in Europa" entwendet wurde. Die Ermittlungen laufen.
Besonders brisant: Weder der Lastwagen noch die Ladung wurden bisher gefunden. Der gesamte Transport gilt als spurlos verschwunden.
Bei der Ware handelt es sich um eine neue KitKat-Serie, die auch im Zusammenhang mit der Formel 1 steht. Die Marke gehört zum Schweizer Konzern Nestlé.
Der Hersteller warnt, dass die gestohlenen Riegel über inoffizielle Wege in den Handel gelangen könnten. Das betrifft potenziell ganz Europa, auch Angebote in Österreich sind nicht ausgeschlossen.
Für Konsumenten besteht laut Unternehmen keine gesundheitliche Gefahr. Dennoch sollen Käufer aufmerksam sein, wenn Produkte ungewöhnlich günstig oder außerhalb regulärer Kanäle angeboten werden.
Jede Packung ist mit einem eindeutigen Code versehen und kann dadurch identifiziert werden.
Sollten die gestohlenen Produkte an einer Supermarktkasse auftauchen, gibt es klare Abläufe: Händler sollen den Fund melden, damit die Ware zurückverfolgt werden kann.
Der Fall ist kein Einzelfall. Laut Berichten von Sicherheitsexperten nehmen Ladungsdiebstähle in Europa seit Jahren zu, oft mit immer professionelleren Methoden.
Der Verbleib der zwölf Tonnen Schokolade bleibt vorerst ein Rätsel.
(Red.)
