Neue Videoaufnahmen zeigen ihn plötzlich wieder: Elch "Emil" streift durch den Nationalpark Šumava in Tschechien. Monatelang war es ruhig um das Tier geworden, doch nun gibt es Neuigkeiten.

Neue Videoaufnahmen zeigen ihn plötzlich wieder: Elch "Emil" streift durch den Nationalpark Šumava in Tschechien. Monatelang war es ruhig um das Tier geworden, doch nun gibt es Neuigkeiten.
Wie der Nationalpark in einem aktuellen Posting mitteilte, gehe es "Emil" gut – er wirkt ruhig und gesund. Doch ein Detail fällt sofort auf: Sein markantes Geweih fehlt.
Was auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt, hat einen natürlichen Grund. Elche werfen ihr Geweih jedes Jahr im Winter ab. Erst im Frühjahr beginnt es langsam wieder nachzuwachsen.
Dass "Emil" aktuell ohne Geweih unterwegs ist, ist daher kein Anzeichen für Probleme, im Gegenteil: Es zeigt, dass der natürliche Zyklus des Tieres funktioniert.
Im Sommer 2024 hatte der Elch für Aufsehen weit über Österreich hinaus gesorgt. Von Tschechien kommend, wanderte "Emil" quer durch Niederösterreich bis nach Oberösterreich.
Seine Reise wurde tausendfach im Netz verfolgt. Videos und Fotos verbreiteten sich rasant, das Tier wurde zum Internet-Star und sorgte auch im Straßenverkehr immer wieder für heikle Situationen.
Schließlich griffen die Behörden ein: In Oberösterreich wurde der Elch betäubt und gezielt in die Nähe des Nationalparks Šumava gebracht. Dort leben bereits andere Tiere seiner Art.
Die aktuellen Aufnahmen zeigen nun: Die Umsiedlung dürfte erfolgreich gewesen sein. "Emil" lebt, wirkt gesund und scheint sich in seiner neuen Umgebung im Böhmerwald eingelebt zu haben.
Für viele ist das eine klare Erleichterung: Österreichs wohl bekanntester Elch ist zurück.
(Red.)
