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Pier 22: Wiens neuer Freizeit-Hotspot wächst weiter

Heute, 09:00

Tausende Wiener nutzten das neue Areal bereits im Sommer 2025. Doch das Projekt ist noch nicht fertig. Was bis Frühling 2026 am Pier 22 entsteht, könnte die Donauinsel nachhaltig verändern.

Die ehemalige "Sunken City" auf der Donauinsel verändert sich grundlegend. Unter dem Namen "Pier 22" entsteht direkt an der Neuen Donau ein modernes Freizeitareal mit kostenlosen Angeboten, neuen Badeplätzen und Gastronomie.

Schon im Sommer 2025 zog das umgestaltete Gelände Zehntausende Besucher an. Doch ein zentraler Teil steht noch bevor.

Das ist am Pier 22 schon fertig

Große Teile des Projekts sind bereits umgesetzt. Auf rund 8.000 Quadratmetern gibt es seit 2025 neue Fitnessbereiche, Liegeflächen und frei zugängliche Badeplätze.

Dazu kommen barrierefreie Plattformen, Duschen und großzügige Aufenthaltsbereiche direkt am Wasser. Auch ein überdachtes Sportfeld steht seit 17. Oktober 2025 kostenlos zur Verfügung.

Das Ziel: möglichst viele Angebote ohne Konsumzwang.

Mehr Gastro und neue Bereiche bis 2026

Neben den freien Flächen setzt die Stadt auf ergänzende Gastronomie. Bereits geöffnet sind das ganzjährig betriebene "Café Pier 22" bei der U1-Station sowie ein saisonales Outdoor-Café.

Bis zur nächsten Sommersaison soll ein weiteres Highlight folgen: ein neues Insel-Restaurant mit italienischer Küche.

Mit der letzten Bauphase wächst das Areal auf insgesamt rund 13.000 Quadratmeter. Es reicht von der Reichsbrücke etwa 400 Meter entlang der Donauinsel.

Was das Areal besonders macht

Der Fokus liegt klar auf frei nutzbaren Flächen. Besucher finden offene Wasserzugänge, Liegenetze über dem Wasser, schattige Plätze und einen flachen Badebereich für Kinder.

Zusätzlich wurde die Anlage technisch modern umgesetzt. Teile der Infrastruktur werden über Photovoltaik betrieben, gleichzeitig erfüllt das gesamte Projekt die strengen Anforderungen des Wiener Hochwasserschutzes.

Fertigstellung im Frühling 2026

Die Stadt Wien rechnet damit, dass der Pier 22 bis Frühling 2026 vollständig abgeschlossen ist.

Stadträtin Ulli Sima betonte, dass bewusst konsumfreie Zonen geschaffen wurden und das Projekt kurz vor der Fertigstellung steht.

Auch die Donaustädter Bezirksvertretung sieht das neue Areal als deutlichen Gewinn für die Bevölkerung, insbesondere durch die ganzjährige Nutzbarkeit.

(Red.)

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