Für viele Österreicherinnen und Österreicher beginnt der Kroatien-Urlaub jedes Jahr gleich: Stau vor der Mautstelle, lange Wartezeiten und Stress schon bei der Anreise.

Für viele Österreicherinnen und Österreicher beginnt der Kroatien-Urlaub jedes Jahr gleich: Stau vor der Mautstelle, lange Wartezeiten und Stress schon bei der Anreise.
Genau damit soll bald Schluss sein.
Kroatien baut sein komplettes Mautsystem um und schafft die klassischen Stationen ab. Für Reisende bringt das Vorteile, aber auch neue Pflichten.
Nach der Sommersaison 2026 startet die Umstellung. Ab 1. März 2027 soll das neue System im ganzen Land gelten.
Statt Schranken kommt ein digitales Free-Flow-System:
Zum Einsatz kommen rund 212 Mautportale und 1.744 Kameras.
Der große Effekt: Statt etwa 300 Fahrzeuge pro Stunde können künftig bis zu 3.000 Fahrzeuge pro Stunde abgefertigt werden.
Für Pkw und Motorräder bis 3,5 Tonnen gibt es zwei Varianten:
Für Lkw und Busse bleibt die Mautbox verpflichtend.
Wichtig:
Barzahlung fällt weg. Bezahlt wird nur noch digital, etwa per Kreditkarte oder App.
Wer ohne Registrierung anreist, kann sich vor Ort anmelden, muss aber mit Verzögerungen rechnen.
Anders als in Österreich bleibt die Maut streckenabhängig.
Das bedeutet:
Die Kosten liegen aktuell bei etwa 8 bis 10 Euro pro 100 Kilometer.
Beispiele:
Zusätzliche Gebühren können etwa bei Tunneln oder Brücken anfallen.
Mit dem neuen System wird die Kontrolle lückenlos.
Kameras erfassen jedes Fahrzeug automatisch. Wer nicht bezahlt, muss mit Strafen ab rund 300 Euro rechnen.
Diese Forderungen können auch in Österreich eingetrieben werden.
Auch abseits der Maut gelten klare Vorschriften:
Für Fahranfängerinnen und Fahranfänger unter 25 Jahren gelten strengere Limits und eine Null-Promille-Grenze.
Pflicht im Auto:
Die Vorteile liegen auf der Hand: keine Wartezeiten, flüssiger Verkehr und schnellere Anreise.
Gleichzeitig steigt der Aufwand vor der Reise. Wer sich nicht vorbereitet, riskiert Probleme bei der Bezahlung oder hohe Zusatzkosten.
Für viele Reisende gilt daher künftig:
Registrierung vor der Abfahrt spart Zeit, Geld und Nerven.
(Red.)
