Die Auswertung der Bestelldaten aus den Jahren 2022 bis 2025 zeigt klare Muster: von Schokolade über Fleisch bis hin zum Zeitpunkt der Einkäufe.

Die Auswertung der Bestelldaten aus den Jahren 2022 bis 2025 zeigt klare Muster: von Schokolade über Fleisch bis hin zum Zeitpunkt der Einkäufe.
Bei Süßigkeiten bleibt Österreich klar traditionell:
94,5 Prozent aller Schokoladenbestellungen entfallen auf Milchschokolade.
Weiße Schokolade kommt auf rund 4,6 Prozent, während dunkle Schokolade mit zuletzt 1,4 Prozent weiterhin eine deutlich kleinere Rolle spielt, auch wenn ihr Anteil zuletzt leicht gestiegen ist.
Während europaweit kleinere Produkte unter 50 Gramm zunehmend gefragt sind, greifen Kundinnen und Kunden in Österreich bevorzugt zu größeren Tafeln, häufig bis 100 Gramm oder mehr. Besonders große Produkte über 200 Gramm werden oft als Geschenk gekauft.
Beim Osteressen galt lange ein klarer Favorit:
Schinken lag zwischen 2022 und 2024 konstant bei über 90 Prozent der Bestellungen.
Doch 2025 zeigt sich eine deutliche Veränderung:
Der Anteil von Hühnerfleisch stieg von rund 8,5 Prozent auf 32 Prozent, der stärkste Zuwachs unter den analysierten Ländern.
Damit verändert sich erstmals spürbar, was in Österreich zu Ostern auf den Tisch kommt.
Auch beim Gemüse bleibt das Einkaufsverhalten stabil:
87,8 Prozent der Bestellungen entfallen auf frische Produkte.
Tiefkühlgemüse spielt weiterhin eine kleinere Rolle und liegt konstant bei etwa 10 bis 12 Prozent.
Ein weiterer klarer Trend zeigt sich beim Zeitpunkt der Bestellungen:
Österreicherinnen und Österreicher planen ihre Einkäufe rund um das Fest vergleichsweise früh.
Damit unterscheidet sich Österreich deutlich von anderen Ländern, in denen häufiger kurzfristig eingekauft wird.
Auch im internationalen Vergleich zeigen sich markante Unterschiede:
Österreich fällt vor allem durch zwei Faktoren auf:
die klare Dominanz von Milchschokolade und die frühzeitige Planung der Einkäufe.
(Red.)
