logo



[email protected]

Kardiologe warnt: Diese 7 Dinge am Abend schaden dem Herzen

Heute, 20:00

Was viele jeden Abend tun, kann laut einem Kardiologen langfristig das Herz belasten. Nach 20 Jahren Erfahrung nennt er sieben Gewohnheiten, die er konsequent vermeidet und warum sie problematisch sind.

Viele Menschen achten tagsüber auf Ernährung und Bewegung. Doch laut dem Kardiologen Dr. Sanjay Bhojraj entscheidet oft der Abend darüber, wie gesund das Herz langfristig bleibt. Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung mit Herzpatienten sieht er vor allem die Stunden nach 19 Uhr kritisch, wie er gegenüber CNBC erklärt.

Abendstunden sind entscheidend

Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen über Jahre. Faktoren wie Blutdruck, Entzündungen, Blutzucker und Schlafqualität spielen dabei eine zentrale Rolle.

Viele dieser Prozesse werden durch Routinen am Abend beeinflusst. Laut Bhojraj entscheidet sich in diesen Stunden, ob der Körper in den Erholungsmodus wechselt oder weiterhin unter Stress steht.

Diese 7 Dinge vermeidet der Kardiologe ab 19 Uhr

1. Spätes Essen

Am Abend arbeitet der Stoffwechsel langsamer. Der Körper verarbeitet Zucker und Fette weniger effizient. Laut Bhojraj können späte Mahlzeiten den Blutzucker erhöhen und Entzündungen fördern.

2. Helles, künstliches Licht

Starkes Licht, besonders mit hohem Blauanteil, hemmt die Produktion von Melatonin. Dieses Hormon beeinflusst Schlaf, Blutdruck und antioxidative Prozesse im Körper.

3. Emotional belastende Inhalte

Emotionale oder aufwühlende Inhalte aktivieren das Nervensystem. Herzfrequenz und Blutdruck steigen. Laut Bhojraj kann akuter Stress sogar Herzprobleme auslösen.

4. Intensives Training spät am Abend

Sport ist grundsätzlich gesund, doch sehr intensive Einheiten kurz vor dem Schlafen können den Körper in einem Stresszustand halten. Das erschwert die Erholung und kann den Schlaf beeinträchtigen.

5. Alkohol am Abend

Auch moderate Mengen Alkohol beeinflussen die Schlafstruktur. Laut Bhojraj steigt die Herzfrequenz, während der nächtliche Blutdruck weniger stark absinkt.

6. Konflikte und emotionale Gespräche

Starke Emotionen erhöhen den Cortisolspiegel. Bei Menschen mit Risiko können solche Stressreaktionen sogar Herzrhythmusstörungen auslösen.

7. Ungefilterte Bildschirmzeit

Smartphones und Tablets senden blaues Licht aus, das den Schlafrhythmus verschiebt. Chronischer Schlafmangel wiederum steht in Zusammenhang mit Bluthochdruck und Stoffwechselproblemen.

Was stattdessen hilft

Der Kardiologe empfiehlt, die Abendstunden bewusst ruhiger zu gestalten. Ziel sei es, Stress zu reduzieren und den natürlichen Schlafrhythmus zu unterstützen. Laut CNBC betont Bhojraj, dass genau diese Routine entscheidend dafür ist, ob sich der Körper regenerieren kann oder dauerhaft unter Belastung steht.

(Red.)

Nachrichtenquelle


© 2017-2024 wienpress.at [email protected]