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Dachboden-Fund überrascht: Sparbuch wird zu 50.000 Euro

Heute, 13:13

Ein vergessenes Sparbuch, jahrzehntelang versteckt auf dem Dachboden und plötzlich ein kleines Vermögen: Ein Italiener erlebt nach 63 Jahren eine unglaubliche Überraschung. Das hat auch für viele in Österreich Bedeutung.

Ein alter Theaterkoffer, ein vergilbtes Sparbuch und eine Entdeckung, die alles verändert.

Der 72-jährige Umberto aus Alta Valsassina machte bei einem Umzug einen Fund, mit dem er selbst nicht mehr gerechnet hatte.

Sparbuch aus Kindheit taucht wieder auf

Das Sparbuch wurde 1963 von seinen Eltern bei der Cassa di Risparmio di Trieste eröffnet. Damals war Umberto neun Jahre alt, eingezahlt wurden 1.000 Lire.

Danach geriet das kleine Guthaben völlig in Vergessenheit. Das Heft lag jahrzehntelang auf dem Dachboden, versteckt zwischen Kostümen, Skripten und Requisiten aus der Theaterzeit seiner Eltern.

Erst nach dem Tod seiner Frau stieß der Pensionist zufällig wieder darauf.

Aus kleinem Betrag wird großes Vermögen

Um zu klären, ob das Geld überhaupt noch etwas wert ist, ließ Umberto das Sparbuch prüfen.

Das Ergebnis: Aus den ursprünglich 1.000 Lire wurden durch Zinsen und langfristige Entwicklung rund 50.000 Euro.

Ein Geschenk aus der Kindheit wurde damit zu einem späten finanziellen Glücksfall.

Laut dem italienischen Portal Agi Cronaca zeigt der Fall, welche Wirkung Zeit und Verzinsung selbst bei kleinen Beträgen entfalten können.

Nicht jeder alte Fund bringt Geld

Dass solche Geschichten nicht immer gut ausgehen, zeigt ein anderer Fall: Zwei Schwestern fanden im Keller ihres Großvaters 158 Millionen Lire Bargeld.

Ein Umtausch war jedoch nicht mehr möglich. In Italien können alte Lire seit 2012 nicht mehr in Euro gewechselt werden.

Was das für Österreich bedeutet

In Österreich ist die Situation anders: Schilling können weiterhin ohne Frist bei der Oesterreichischen Nationalbank in Euro umgetauscht werden.

Der fixe Kurs liegt bei 1 Euro für 13,7603 Schilling. Der Umtausch ist kostenlos.

Das bedeutet: Alte Sparbücher, Bargeld oder Münzen könnten auch hierzulande noch einen realen Wert haben.

(Red.)

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