In jüngerer Vergangenheit reihte sich Cesár Sampson mit Platz 3 in Lissabon 2018 ebenfalls in die Reihe der erfolgreichen Teilnehmer ein. Aber das ist nur die rühmliche Seite der Geschichte. Bei Heim-ESCs gibt es jedenfalls Luft nach oben für Cosmó.

In jüngerer Vergangenheit reihte sich Cesár Sampson mit Platz 3 in Lissabon 2018 ebenfalls in die Reihe der erfolgreichen Teilnehmer ein. Aber das ist nur die rühmliche Seite der Geschichte. Bei Heim-ESCs gibt es jedenfalls Luft nach oben für Cosmó.
So kamen die Interpreten der Jahre 1981 (Marty Brem), 1984 (Anita), 1988 (Wilfried) und 1991 (Thomas Forstner) nicht über einen letzten Platz hinaus. 2007 schied Eric Papilaya mit "Get A Life - Get Alive" bereits im Semifinale aus und wurde dort mit vier Punkten Vorletzter. Nicht zuletzt deshalb verzichtete man 2006 sowie 2008 bis 2010 gänzlich auf eine Teilnahme.
Beim neuerlichen Antritt 2011 in Düsseldorf kam Nadine Beiler auf Platz 18, bevor 2012 die Trackshittaz mit ihrer heute legendären Hip-Hop-Nummer "Woki mit deim Popo" im Halbfinale die geringste Punkteanzahl aller Länder erhielten. 2013 musste sich dann Natalia Kelly in Malmö mit Platz 14 von 16 Teilnehmern in ihrem Halbfinale begnügen.
Und dann kam Conchita, sah und siegte in Kopenhagen. Für die Makemakes reichte es beim anschließenden Heim-ESC in Wien allerdings wieder nur für einen vorletzten Platz im Finale. Dafür eroberte Zoe 2016 in Stockholm den respektablen 13. Platz, dem Nathan Trent 2017 in Kiew einen 16. Platz folgen ließ. Im Gegenzug erreichte Paenda beim ESC in Tel Aviv wieder nur den vorletzten Platz in ihrem Halbfinale und musste die Heimreise antreten. In diese Fußstapfen traten dann auch Vincent Bueno 2021 nach pandemischer ESC-Pause 2020 und 2022 auch LUM!X feat. Pia Maria. Beide Acts kamen nicht über ihr Semifinale hinaus.
Nach drei erfolglosen ESC-Durchgängen gelang dann Teya & Salena 2023 in Liverpool nicht nur das Kunststück des Finaleinzugs, sondern dort auch ein Platz 15, während Kaleen beim ESC von Malmö am vorletzten Platz zum Liegen kam - aber immerhin im Finale. Beim neuerlichen Heim-Grand Prix darf sich nun Cosmó daran versuchen, den Makel von 2015 auszubügeln. Wie bereits erwähnt, gilt es die nicht allzu hoch liegende Latte des vorletzten Platzes nicht zu unterschreiten. Einen Vorteil hat die Austragung in der Wiener Stadthalle allemal: Ein Halbfinal-Aus - Österreichs Vertreter startet im 2. Semifinale am 14. Mai - ist ausgeschlossen.
(APA/Red)
