logo



[email protected]

So reagiert Rapid Wien auf die Derby-Ausschreitungen

Gestern, 14:03

Einen Tag nach den Böller- und Leuchraketen-Würfen der eigenen Fans beim 348. Wiener Derby am Sonntag hat Rapid Wien eine erste Entscheidung getroffen.

"Als eine erste konkrete Maßnahme wird der SK Rapid bei Auswärtsderbys bis auf Weiteres davon Abstand nehmen, das Kartenkontingent für den Gästesektor abzurufen", so der seit zwölf Pflichtspielen sieglose Tabellensiebente der Fußball-Bundesliga am Montag.

Rapid Wien kündigt nach Derby-Ausschreitungen Konsequenzen an

Man werde eng mit den Behörden zusammenarbeiten und selbstverständlich jede Unterstützung leisten, um zur Identifizierung jener Personen, die Böller oder Leuchtraketen abgefeuert haben, beizutragen. "Diese erwartet dann vom Verein jene Konsequenzen, die diesem möglich sind, sprich Hausverbote und gegebenenfalls der Entzug von Vereinsmitgliedschaften." Der grün-weiße Anhang hatte mit dem Werfen von Böllern und anderer pyrotechnischer Gegenstände in den Schlussminuten eine Spielunterbrechung erzwungen, die Wiener Austria siegte verdient mit 2:0.

Wrabetz "bedauert Vorfälle" bei 348. Wiener Derby

"Wir bedauern diese Vorfälle und distanzieren uns in aller Deutlichkeit davon. Durch das gestrige Fehlverhalten von einer kleinen Minderheit der Anhängerschaft wird dem SK Rapid in einer ohnehin sehr schwierigen Situation zusätzlich geschadet und wir appellieren an alle Rapidlerinnen und Rapidler zum Zusammenhalt. Nur gemeinsam wird es möglich sein, den aktuellen sportlichen Negativlauf zu stoppen und in eine positive Zukunft zu gehen", wurde Rapid Wien-Präsident Alexander Wrabetz zitiert.

Rapid Wien droht harte Strafe nach Derby-Ausschreitungen

Man werde weiterhin im Dialog mit Fanvertretern bleiben, um gemeinsam an einem sicheren und positiven Fußballerlebnis für alle Beteiligten zu arbeiten. Rapid Wien droht eine saftige Strafe. Eine Sperre des Heimsektors für drei Spiele steht für den bereits auf Bewährung verurteilten Club ebenso im Raum wie eine Geldstrafe.

(APA/Red)

Nachrichtenquelle


© 2017-2024 wienpress.at [email protected]