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ÖAMTC-Flugrettung im Olympia-Einsatz

Gestern, 07:00

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 stellt die ÖAMTC-Flugrettung einen Notarzthubschrauber zur Verfügung, der gemeinsam mit Aiut Alpin aus Südtirol die notfallmedizinische Versorgung unterstützt.

Der in Bormio stationierte Helikopter, der mit einer Winde ausgestattet ist, ist während der gesamten einsatzbereit. Die Ausrüstung und Piloten stammen aus Österreich, während die Crew von Aiut Alpin kommt. Dies unterstreicht die internationale Zusammenarbeit in der Flugrettung.

ÖAMTC-Flugrettung mit viel Erfahrung mit internationalen Sportevents

"Wir sehen es als Privileg, dass wir bei einer solchen Großveranstaltung, die höchste Anforderungen an Planung, Technik und Zusammenarbeit stellt, unseren Beitrag leisten dürfen", so Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Gemeinsam mit Aiut Alpin bündeln wir unsere Erfahrung, um im Ernstfall schnell und professionell helfen zu können. Denn genau dieses Zusammenspiel ist entscheidend, wenn jede Minute zählt."

Die ÖAMTC-Flugrettung hat viel Erfahrung bei der Absicherung von Sportveranstaltungen wie den Hahnenkammrennen, dem Weltcup in Sölden und der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm gesammelt. Auch bei Formel-1-Rennen in Österreich und Ungarn sowie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft sind ihre Notarzthubschrauber im Einsatz. Diese Erfahrung war entscheidend für ihren Einsatz bei den Olympischen Spielen. "Unsere Aufgabe ist es, medizinische Spitzenversorgung unter schwierigsten Bedingungen sicherzustellen", sagt Trefanitz. "Das gilt auf eisigen Pisten ebenso wie auf Rennstrecken im Motorsport - und natürlich auch für unsere täglichen Einsätze im Rahmen der medizinischen Grundversorgung."

Wie bei vorherigen Großereignissen stehen auch bei den Olympischen Winterspielen umfassende Vorbereitung und eindeutig festgelegte Abläufe im Vordergrund. Der Einsatz von Hubschraubern erlaubt auch die Rettung aus schwierig zugänglichen Gebieten und ergänzt das vorhandene Sicherheitskonzept vor Ort ideal. "Lebensrettung ist Teamarbeit - und das über Organisations- und Landesgrenzen hinweg", betont Trefanitz. "Dass wir bei Olympia gemeinsam mit unseren Partnern aus Südtirol einen Beitrag zur Sicherheit der Athlet:innen leisten dürfen, ist ein Beleg für das Vertrauen in die hohe Qualität unserer Arbeit und den hervorragenden internationalen Ruf, den die ÖAMTC- Flugrettung genießt."

(Red)

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