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Ukraine: "Wir fürchten viele Kältetote"

27-01-2026, 11:50

Bei niedrigen Temperaturen führen Hunderttausende in der Ukraine einen Kampf ums Überleben. "Für viele Menschen ist die derzeitige Kälte lebensbedrohlich, vor allem für Ältere und Kranke", so Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger.

Die systematische Zerstörung der ukrainischen Energieversorgung durch russische Angriffe und die anhaltende Eiseskälte bringt in der Ukraine zahlreiche Menschen in akute Lebensgefahr. Die Volkshilfe, die in der Ukraine gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Menschen mit akuter Nothilfe und medizinischer Versorgung versorgt, rief daher am Dienstag dringend zu Spenden auf. Nach massiven russischen Angriffen ist in vielen Regionen die Versorgung erneut zusammengebrochen.

"Notfallversorgung vielerorts nicht ausreichend"

In Kiew, Odessa, Charkiw und vielen weiteren Regionen der Ukraine kämpfen hunderttausende Menschen bei eisiger Kälte ums Überleben. "Die Notfallversorgung ist vielerorts nicht ausreichend. Hinzu kommt, dass kaputte Fenster meist nur notdürftig verklebt oder verbarrikadiert werden können", erklärte Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger in einer Aussendung. "Für viele Menschen ist die derzeitige Kälte lebensbedrohlich, vor allem für Ältere und Kranke. Wir fürchten viele Kältetote", so Fenninger: "Umso wichtiger ist rasche Soforthilfe. Sie kann jetzt Leben retten."

Mehr als zwei Millionen Häuser wurden laut Volkshilfe seit Beginn des Krieges beschädigt oder zerstört. Rund ein Drittel der Bevölkerung in der Ukraine ist auf humanitäre Hilfe angewiesen.

(APA/Red)

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