Das richtige „Katerfrühstück“ kann zwar nicht dafür sorgen, dass der Alkohol schneller abgebaut wird, kann aber dabei unterstützen, die negativen Begleiterscheinungen einer ausgiebigen möglichst zu mildern.

Das richtige „Katerfrühstück“ kann zwar nicht dafür sorgen, dass der Alkohol schneller abgebaut wird, kann aber dabei unterstützen, die negativen Begleiterscheinungen einer ausgiebigen möglichst zu mildern.
Oberste Regel: Wasser trinken. Beim Abbau von Alkohol scheidet der Körper vermehrt Wasser aus. Um das auszugleichen, empfiehlt es sich, schon während des Alkoholkonsums und direkt danach viel Wasser zu trinken. Ein selbstgemachtes isotonisches Getränk kann helfen, den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt
wieder aufzufüllen: Dazu einen Achtelliter Apfelsaft und eine Messerspitze Salz mit Wasser auf
einen Liter aufspritzen.
Alkohol reizt die Magenschleimhaut, deshalb sind leicht verdauliche Mahlzeiten am „Tag danach“ sinnvoll. Gemüse-, Kartoffel-, Hühner- oder Rindssuppe eignen sich hier besonders gut, denn enthalten sie viele Nährstoffe, Elektrolyte und Flüssigkeit. Auch Haferflocken mit Joghurt sind ein bekömmliches „Katerfrühstück“ und stabilisieren zudem den Blutzuckerspiegel.
Sehr fettige oder stark zuckerreiche Speisen tragen nicht dazu bei, die Katerbeschwerden zu
lindern. Pizza, fettige Pasta und andere energiedichte Lebensmittel mögen vor einer Partynacht
als „Unterlage“ sinnvoll erscheinen und können die Alkoholaufnahme verlangsamen, gegen den
Kater helfen sie allerdings nicht. Im Gegenteil: Sie können bei gereizter Magenschleimhaut
Verdauungsprobleme verstärken.
Auch das gute alte „Reparatur seidel“ klingt vielversprechender, als es tatsächlich ist. Wer weiter trinkt, fühlt sich dadurch vielleicht kurzfristig besser, doch früher oder später muss der Alkohol abgebaut werden – die Kater-Symptome verschieben sich lediglich und die Leber wird zusätzlich belastet.
(Red)
