Der ORF verhandelt mit Innsbruck und Wien über die Ausrichtung des 70. Eurovision Song Contests 2026. Beide Städte haben sich rechtzeitig beworben und wurden aufgefordert, ihre Konzepte zu konkretisieren und finale Angebote abzugeben. Vertiefende Gespräche wurden nun eingeleitet, wie der ORF mitteilte.
Der ORF hat bereits die Wiener Stadthalle und die Olympiaworld Innsbruck besichtigt. Wien präsentiert sich mit dem Slogan "" und hebt seine Erfahrung mit Großveranstaltungen, die Anzahl an Hotelbetten, Weltoffenheit und gute Verkehrsanbindung hervor. Der erfolgreiche 2015 gilt dabei als Gütesiegel. Innsbruck wirbt mit "", bietet urbanen Flair in alpiner Kulisse, Weltoffenheit, kurze Wege und internationale Eventkompetenz.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sieht zwei "sehr spannende und vielversprechende Bewerbungen vorliegen". "Beide Städte bringen gute Rahmenbedingungen und spürbare Begeisterung für den ESC mit", wurde der ORF-Chef zitiert und ließ damit keine Präferenz durchblitzen. Auch Michael Krön, Executive Producer für den ESC 2026, war von den "plausiblen wie kreativen Bewerbungen" angetan. Man werde sich nun die Zeit nehmen, alle relevanten Aspekte im Detail zu erörtern. Die Entscheidung, welche Stadt ESC-Host-City wird, soll voraussichtlich in der zweiten Augusthälfte bekannt gegeben werden. Das Finale des größten Musikbewerbs wird entweder am 16. oder 23. Mai 2026 stattfinden.