
Ihre Beisetzung fand bereits vor einigen Tagen auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf statt. Es war der ausdrückliche Wunsch ihrer Mutter Ute und Schwester Tamara, dass dieser Moment absolut privat bleiben sollte. Keine Presse, kein Trubel – ein starker Kontrast zu den Wochen vor ihrem Tod, in denen zahlreiche Promi-Kollegen öffentlich ihr Beileid bekundeten. Sogar Immobilien-Millionär Andreas Ellermann, ein Freund und Unterstützer, hatte angeboten, die gesamten Beerdigungskosten zu übernehmen.
Nach ihrem Tod wurde Nadjas Leichnam zunächst in einem großen Hamburger Bestattungsunternehmen aufbewahrt, bevor er nach Ohlsdorf überführt wurde. Hamburgs größte Grünanlage und gleichzeitig der größte Parkfriedhof der Welt ist nicht nur eine beeindruckende Anlage, sondern auch die letzte Ruhestätte für viele bekannte Persönlichkeiten. Mit 389 Hektar und über 200.000 Grabstätten liegen hier rund 580 Promi-Gräber. Unter ihnen finden sich Namen wie Altkanzler Helmut Schmidt, der Sänger Roger Cicero und der Schauspieler Jan Fedder. Auch Nadjas Vater Ibrahim ist hier begraben, und es war ihr eigener Wunsch, eines Tages ebenfalls auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhe zu finden.
Doch wo genau Nadjas Grab liegt, bleibt ein wohlgehütetes Geheimnis. Der Friedhof selbst hat keinerlei Auskunft über das Begräbnis der beliebten Sängerin gegeben. Diese Entscheidung unterstreicht den Wunsch der Familie nach absoluter Privatsphäre in diesen schweren Stunden.
"Naddel" starb am 9. Mai in der Asklepios-Klinik Altona an Organversagen. Sie kämpfte bereits seit vielen Jahren öffentlich mit einer Leberzirrhose, eine Krankheit, die ihr Leben in den letzten Jahren maßgeblich prägte und letztlich zum Tod führte. Ihr Abschied markiert das Ende eines turbulenten Lebens, das nun in stiller Würde beendet wurde.
