Das lange Wochenende lockt viele Deutsche zu Kurztrips, was die Straßen bereits ab Mittwochnachmittag an ihre Kapazitätsgrenzen bringen dürfte. Der WDR Verkehrsdienst warnt vor besonders angespannten Situationen auf den Hauptverkehrsadern.

Das lange Wochenende lockt viele Deutsche zu Kurztrips, was die Straßen bereits ab Mittwochnachmittag an ihre Kapazitätsgrenzen bringen dürfte. Der WDR Verkehrsdienst warnt vor besonders angespannten Situationen auf den Hauptverkehrsadern.
Wer auf der A1, A2 oder A7 im Norden unterwegs sein muss, sollte definitiv mehr Zeit einplanen. Diese Strecken gelten als die Hauptproblemzonen für den Reiseverkehr. Besonders die A7 zwischen Hamburg und Hannover wird laut WDR Verkehrsexperten zu einer echten Geduldsprobe.
Im Berliner Raum sieht die Prognose ähnlich düster aus. Die Hauptstadtregion muss sich auf eine regelrechte "Stau-Welle" einstellen, wie Verkehrsfachleute berichten. Die Stadtautobahnen und Ausfallstraßen werden voraussichtlich bereits am Mittwochnachmittag verstopft sein.
Die staureichsten Zeiten werden am Mittwochnachmittag und frühen Abend erwartet, wenn viele Berufstätige direkt nach der Arbeit in ihr verlängertes Wochenende starten. Der ADAC rechnet mit ersten Behinderungen ab etwa 13 Uhr, die Spitze wird zwischen 15 und 19 Uhr erwartet.
Am Feiertag selbst dürfte es auf den typischen Ausflugsrouten zu Engpässen kommen. Viele nutzen den freien Tag für Ausflüge ins Grüne oder zu beliebten Erholungsgebieten. Der Rückreiseverkehr wird dann ab Sonntagmittag für die nächste Stau-Welle sorgen.
Wer kann, sollte seine Fahrt auf den frühen Morgen oder späten Abend verlegen. Verkehrsexperten des WDR empfehlen zudem, regelmäßig aktuelle Verkehrsmeldungen zu checken und alternative Routen zu planen.
Besonders clever: Nutzen Sie die WDR-Verkehrsapps und -dienste für Echtzeit-Updates zur Verkehrslage. Viele Staus lassen sich durch geschickte Planung umfahren oder zumindest abmildern.
Für Kurzentschlossene kann auch die Bahn eine Alternative sein, obwohl auch hier mit volleren Zügen gerechnet werden muss. Wer flexibel ist, könnte auch erwägen, die Reise auf einen weniger beliebten Reisetag zu verlegen.
Die Situation bleibt also angespannt auf Deutschlands Straßen zum Himmelfahrtswochenende. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld lässt sich das Verkehrschaos jedoch meistern. Schließlich ist nach dem Stau auch immer vor dem wohlverdienten Urlaub.
