Plötzlicher Felssturz auf der Reschenstraße: Zwischen Nauders und Pfunds donnerten massive Gesteinsbrocken auf die Fahrbahn und beschädigten Sicherheitsnetze. Bis Mitte Mai bleibt die wichtige Verkehrsanbindung gesperrt. Pendler und Touristen müssen auf Alternativrouten ausweichen, während die Gefahr weiterer Erdrutsche besteht. Die Behörden arbeiten mit Hochdruck an der Wiedereröffnung.
Im Bereich der sogenannten Kanzelgalerie zwischen Nauders und Pfunds lösten sich plötzlich massige Gesteinsbrocken und donnerten auf die Fahrbahn. Die Felsmassen blockieren nicht nur die Straße, sondern haben auch die wichtigen Schutznetze beschädigt, die normalerweise Autofahrer vor genau solchen Gefahren bewahren sollen.
Ein Lokalaugenschein durch Experten zeigte schnell: Die Lage ist ernst! Die Sicherheitseinrichtungen sind stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Geologen, Straßenmeister und Fachfirmen arbeiten bereits unter Hochdruck an der Beseitigung der Gesteinsmassen und der Wiederherstellung der Sicherheit.
Das bedeutet die Sperre für Pendler und Reisende
Wer in den kommenden Tagen zwischen Österreich und Italien unterwegs ist, muss mit erheblichen Umleitungen rechnen. Die Reschenstraße ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in der Region. Besonders bitter: Gerade jetzt zu Beginn der wärmeren Jahreszeit nutzen viele Touristen und Motorradfahrer diese malerische Route.
Alternativrouten führen über den Brenner oder durch die Schweiz - beide bedeuten erhebliche Umwege. Für Anwohner und lokale Betriebe stellt die Sperre ebenfalls eine große Herausforderung dar.
Die Behörden raten dringend
Verkehrsteilnehmer sollten unbedingt auf die Beschilderungen vor Ort achten und die Sperrzone weiträumig umfahren. Ein Ignorieren der Absperrungen könnte lebensgefährlich sein, da weiterhin die Gefahr von Nachstürzen besteht.
Nicht der erste Vorfall
Beunruhigend: Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Streckenabschnitt gesperrt werden musste. Die geologisch instabile Zone bereitet den Verantwortlichen immer wieder Kopfzerbrechen. Bereits in der Vergangenheit kam es hier zu ähnlichen Felsstürzen.
Wie geht es weiter?
Die zuständigen Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, die Strecke so schnell wie möglich wieder sicher befahrbar zu machen. Der derzeitige Plan sieht eine Wiedereröffnung frühestens am 14. Mai vor - vorausgesetzt, die Sicherungsarbeiten verlaufen planmäßig und es kommt zu keinen weiteren Felsstürzen.
Aktuelle Hinweise zum Straßenzustand und möglichen Verzögerungen bei der Wiedereröffnung können Reisende über die offiziellen Kanäle des Landes Tirol abrufen. Wer in den nächsten Tagen eine Reise plant, sollte vorsorglich eine alternative Route einplanen.