Bei einer Pressekonferenz am Freitag wurde von den Wiener Linien angekündigt, dass ein durchgängiger Betrieb der U1 erst in der ersten Dezemberwoche wieder aufgenommen werden kann.

Bei einer Pressekonferenz am Freitag wurde von den Wiener Linien angekündigt, dass ein durchgängiger Betrieb der U1 erst in der ersten Dezemberwoche wieder aufgenommen werden kann.
Nach dem Feuer wurden die Tunnelwände und das Gleisbett im betroffenen Bereich untersucht. 50 Meter davon waren betroffen und 15 Meter erlitten erhebliche Schäden. Dort müssen die Gleise ebenso wie die Schwellen, 400 Meter Kabeltassen und mehrere Kilometer Kabel erneuert werden, so die Wiener Linien. Erst danach werden die Silberpfeile den Abschnitt wieder befahren können.

Daher fährt die U-Bahn-Linie U1 vorerst weiterhin nur zwischen Oberlaa und Reumannplatz sowie zwischen Schwedenplatz und Leopoldau. Die Stationen Keplerplatz bis Stephansplatz werden nicht eingehalten. Zusätzlich wird eine zusätzliche Überprüfung der Silberpfeile durchgeführt. Zudem wurde ein unabhängiger Brandsachverständiger zugezogen.
Das Feuer war in einer als Sonderzug geführten U-Bahn ohne Passagiere in Fahrtrichtung Süden ausgebrochen. Zwischen den Stationen Südtiroler Platz/Hauptbahnhof und Taubstummengasse kam der Zug zu stehen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die 25-jährige U-Bahn-Fahrerin und fünf Stationsmitarbeiter wurden verletzt. Laut Informationen der Polizei von Donnerstag gibt es weiterhin "keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden".
(APA/Red)
