Bei einer Kontrolle von Fahrzeugen und Fahrern wurde eine Polizistin auf die Hilferufe einer Frau in der Nähe des Kontrollorts aufmerksam. Es schien, dass die Frau von einem Mann verfolgt wurde. Es stellte sich heraus, dass die Frau vor ihrem Ex-Partner floh.
Der 42-Jährige soll seine Ex-Partnerin und ihre Familie zuvor durch Textnachrichten mit Mord bedroht haben. Außerdem soll er das Handy der 42-Jährigen zu Boden geworfen und sie während eines vorherigen Streits ins Gesicht geschlagen haben. Die Polizisten nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Gegen den 42-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. In der Befragung gab der Verdächtige unter anderem Eifersucht als Motiv für seine Tat an. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde er auf freiem Fuß angezeigt.
Die Wiener Polizei steht Personen zur Verfügung, die Gewalt beobachten oder selbst Opfer von Gewalt werden. Der Polizei-Notruf kann jederzeit unter der Nummer 133 erreicht werden. Darüber hinaus bietet die Kriminalprävention des Landeskriminalamts Wien persönliche Beratungen unter der Hotline 080 216346 an.