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Terror-Verdacht: Anschlag auf Wiener Stephansdom sei geplant gewesen

25-12-2023, 11:13

In den vergangenen Tagen wurde spekuliert, dass ein Terror-Anschag auf den Wiener Stephansdom geplant sei. Die Polizei verstärkte daher ihre Sicherheitsmaßnahmen, so Philipp Haßlinger gegenüber der APA am Montagvormittag.

Die Weihnachtsgottesdienste in der Hauptstadt verliefen am Sonntag ohne Zwischenfälle. In den letzten Tagen wurde in den Medien spekuliert, dass ein Anschlag auf den Stephansdom in Wien geplant sein könnte. Vier Männer wurden festgenommen.

Anschlag auf Wiener Stephansdom sei geplant gewesen

Über die Weihnachtsfeiertage muss entschieden werden, ob gegen sie Untersuchungshaft verhängt wird. Die mutmaßlichen Terroristen waren am Samstag in Wien-Ottakring festgenommen worden. Im Zuge der Amtshandlung war außerdem eine vierte Person festgenommen worden, gegen die aufgrund fremdenrechtlicher Bestimmungen bereits gesucht wurde, er wurde daher in Gewahrsam genommen. Ob dieser Mann mit den geplanten Straftaten etwas zu tun hat, muss erst geklärt werden.

Terror-Verdächtige befinden sich in der JA Wien-Josefstadt

Die Terror-Verdächtigen befinden sich in der Justizanstalt Wien-Josefstadt. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, beim Landesgericht für Strafsachen U-Haft-Anträge einbringen zu wollen. Ermittelt wird wegen terroristischer Vereinigung (§278b StGB) in Verbindung mit terroristischen Straftaten (§278c StGB).

Männer sollen Teil eines radikalislamischen Netzwerkes sein

Medienberichten zufolge sollen die Männer Teil eines radikalislamistischen Netzwerks sein, das Anschlagspläne in Wien, aber auch in Köln und Madrid erörtert haben soll. Direkt vor der Umsetzung befindliche Attentatspläne dürfte es zumindest in Wien noch nicht gegeben haben.

Polizei hat Sicherheitsvorkehrungen verschärft

Die Polizei hatte der Lage entsprechend die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Über die Weihnachtsfeiertage in Richtung Silvester bleiben diese, insbesondere im Streifen- und Überwachungsdienst aufrecht. Wie viele zusätzliche Beamtinnen und Beamten dafür in den Dienst gestellt wurden bzw. werden, wird nicht kommuniziert. Neben uniformierten sind auch zivile Einsatzkräfte mit besonderer Ausrüstung und Langwaffen an neuralgischen Punkten unterwegs. Die polizeiliche Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf Kirchen und religiöse Veranstaltungen, insbesondere Gottesdienste, sowie auf Weihnachtsmärkte.

(APA/Red)

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