Die Implantation herkömmlicher Herzschrittmacher - bestehend aus einem im Brustbereich platzierten Pulsgeber und von dort zum Herzen führenden Drähten (Elektroden) - ist heutzutage ein Routineeingriff.

Die Implantation herkömmlicher Herzschrittmacher - bestehend aus einem im Brustbereich platzierten Pulsgeber und von dort zum Herzen führenden Drähten (Elektroden) - ist heutzutage ein Routineeingriff.
"Im neuen Herzschrittmacher stecken sämtliche Funktionseinheiten in einer kleinen Kapsel. Dank seiner geringen Größe und einem speziellen Schraubmechanismus kann er präziser positioniert werden, nämlich direkt in der rechten Hauptkammer des Herzens. Die Blutgefäße und das Herz mit seinen Herzklappen werden also nicht dauerhaft durch eine Elektrode belastet", erklärt Thomas Aschacher, Herz- und Gefäßchirurg an der Klinik Floridsdorf.
Dies bietet einen enormen Vorteil bei vorangegangenen Operationen der rechten Herzkammer oder eventuell schon vorhandenen defekten Schrittmachersonden im Herzen. In weiterer Folge kann der neue Schrittmacher auch leichter wieder entfernt werden und bietet weniger Fläche für Bakterien, was oft ein Problem bei den herkömmlichen Schrittmachern ist. Zudem ist die Batterie länger haltbar, nämlich statt 7 - 10 sogar bis zu 20 Jahre. Weitere Informationen gibt es im Bericht von "Wien heute".
(Red)
